Nur etwas (zuviel) Denkerei.
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Sinn, der: Etwas, das eine Sache, eine Handlung, ein Satz, eine Geste usw. usf. haben, aber niemals machen können. Nichts macht Sinn. Nichts kann Sinn machen. Vieles kann Sinn haben. Der Mensch zum Beispiel hat i. d. R. fünf (in Ausnahmefällen auch weniger oder mehr) Sinne, was aber mit dem “Sinn haben” wie zuvor geschrieben nur sehr wenig zu tun hat. Aber wirklich: Nichts kann (in der Deutschen Sprache) Sinn machen, aber alles kann einen Sinn haben, selbst der Unsinn.
Meine immer weiter anwachsende Unsicherheit allerdings hat mich einmal mehr zu oft und zu lange zögern lassen …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 26.01.2020 der Mittagsschlaf vorm Mittag, geänderte Schreibweisen von bestimmten Buchstaben, zwei endlich errungene Einsichten.
Die Tageskarte für morgen ist die Zwei der Schwerter.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich bemühe mich auch um gutes und sinnvolles Deutsch.
Anfangs standen mir die Haare, wenn in Rundfunk, TV und unter meinen Mitmenschen das deutschamerikanische Sinn machen verwendet wurde.
Heute ist es so geläufig geworden, dass es mir nicht mehr auffällt. Traurig.
Aber so geht es mit der Macht der Gewohnheit.
Mir stößt das immer sauer auf. Ebenso wie das überflüssige „in“ vor einer Jahreszahl …
Mich kümmert der verlorene Genitiv.
Ich bin des Genitivs noch nicht verlustig gegangen 😉 Aber stimmt, auch da liegt viel im Argen.
Wegen dem geschlossenen Geschäft macht das Einkaufen heute keinen Sinn. Sorry, wollt nur mal Spaß machen.