Nº 030 (2019): Mit Hilfe

Hoffentlich. Oder doch wieder ohne.

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So.

Soso. Also …

Wahrscheinlich. Wahrscheinlich muß ich also mal wieder viel Energie investieren. In eine Sache, die ich schon mehrmals tat, in die ich schon mehrfach Energie steckte, ohne ein Resultat zu erreichen.

Das wird wieder ein Anruf- und Besetztzeichenhörmarathon. Oder … Oder ich frag vorher nochmal bei meinem Hausarzt, ob er da vielleicht … Scheiß Terminproblem. Überversorgt sei die Stadt, allerdings nach Planungszahlen von vor etwa 10 Jahren. Daß die Ausbeutungsgesellschaft, die Selbst“optimierungs”spirale viel mehr Menschen als vor zehn Jahren vorhersehbar auswirft, die therapeutische Unterstüzung brauchen: Das kann nicht sein. Die Menschen haben sich an die Pläne zu halten, die die Wirtschaft(lichkeit) vorgibt. Kann ja nicht sein, daß die Wirtschaft auf die Menschen ausgerichtet wird; Ziel der Wirtschaft ist Gewinn, monetärer Gewinn und nicht Menschlichkeit. Mit der läßt sich kein Geld verdienen.

 

Therapeutensuche. Zum dritten, nein, zum vierten Male seit der Tagesklinik. Dreimal aufgegeben, weil Wartezeiten von weit über sechs Monaten hier in der überversorgten Stadt völlig normal sind.

 

Notwendig. Diesmal richtig notwendig. Diesmal befürchte ich, daß ich “es” alleine nicht wieder schaffe. Also muß ich Hilfe finden. (Und wenn es nicht klappt, muß ich doch wieder ohne Hilfe durch.)

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Am 30.01.2019 waren positiv das geschaffte Monatsvorhaben (Schrankfach mit Computergerümpel weitgehend geleert, Zeug weggegeben/entsorgt), Dürrenmats “Durcheinandertal” ausgelesen, ein Stück J. R. Becher geschafft.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Zwei der Schwerter.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Nº 030 (2019): Mit Hilfe

  1. Sofasophia sagt:

    Dann drück ich sehr fest alle Daumen, dass du bald einen passenden Platz findest und bis dahin einen möglichst stressfreien Umgang mit deinen Lasten und Schmerzen.

    Und viel Kraft. Und viel Mitgefühl .

  2. Lo sagt:

    Dass hier und heute Menschen, die rasche Hilfe (medizinisch, therapeutisch) benötigen, sechs Monate darauf warten müssen, hat etwas von strafbarer unterlassener Hilfeleistung.

  3. amazonasknallerbse sagt:

    Ich wünsche Dir viel Geduld beim Telefonieren, und ich drücke die Daumen für baldigen Erfolg! <3

  4. Gudrun sagt:

    Ach, Emil. Ich wünsche dir Kraft bei der Therapeutensuche, dass dir jemand zuhört am Telefon und Verständnis zeigt.

  5. Nati sagt:

    Genauso schlimm finde ich die Idee dass demnächst ein Arzt vorentscheiden soll ob die Hilfe überhaupt nötig ist.
    Oder ist dieser Plan schon verworfen worden? Ich habe da kein Überblick mehr.
    Als ob die Erkrankung auch mal eben sechs Monate ruhig wartet.

  6. Frau Momo sagt:

    Na, Herr Spahn plant da ja auch wieder Großes…. wieder so ein Schuss ins Leere, der den Betroffenen nicht helfen wird. Ich drücke Dir die Daumen. Ich bin ja immer froh, dass ich für solche Zeiten meinen alten Therapeuten habe, der mir dann ein Plätzchen frei schaufelt. Diese elende Suche, wenn es einem eh schon schlecht geht…..
    Wenn gar nichts mehr geht, stationäre Hilfe suchen?

  7. piri ulbrich sagt:

    Schwierig, aber doch nicht unmöglich und wenn es nötig ist, bleib dran. Ich wünsche dir Geduld und das Quentchen Glück, das du brauchst!

  8. Sybille Lengauer sagt:

    Halte durch.

  9. Ich wünsche dir Durchhaltevermögen und Glück!

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