Der Tod. Der Tod.
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Der Tod ist nicht nur fester Bestandteil der Arbeit von Geistlichen alle Konfessionen, sondern auch unser aller Leben. Ich bin ja mittlerweile durchaus in einem Alter, wo ich im Bekannten- und Freundeskreis immer öfter mit ihm konfrontiert bin, sogar bei mir selbst hat er schon mahnend angeklopft. Beim Lesen fiel mir dazu dieser Absatz auf:
Viele Menschen haben große Angst vor dem Tod. Für mich ist er inzwischen fast zu einem Freund geworden. Ja, es gibt sie. Die tragischen, schlimmen, furchtbaren Sterbefälle, die einen nicht so schnell loslassen: Unfälle, Drogentote, ein langes Ringen mit einer furchtbaren Krankheit. Aber viel öfter ist mir der Tod inzwischen anders begegnet. Würdevoll, freundlich, wie ein altersloser[,] Herr in Schwarz, der die Seelen der Menschen mitnimmt auf ihre letzte Reise. Daß wir ihn als Feind betrachten, dafür kann er nichts. Wir würden friedlicher und bewußter leben, wenn wir ihn nicht aus unserem Leben aussperren. Er gehört zu uns. Und wir zu ihm.
Christiane Müller: Sonntagsarbeit. Eine evangelische Pfarrerin packt aus. S. 30
© 2015 Windsor-Verlag Hamburg. ISBN 978-1-627843-71-3
Obwohl: Ich habe keine Angst vorm Tod, aber vorm Sterben und den damit eventuell verbundenen Schmerzen. Und ja, er ist ein unbedingter Bestandteil meines Lebens.
Übrigens: Den Blog der Autorin verfolge ich ja schon seit Jahren, da war sie noch evangelische Pfarrerin. Wer auch dort nachliest, wird noch mehr interessante Dinge aus ihrem Leben finden.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 25.01.2018 waren der Beitrag zur Anthlogie, der Bibliotheksbesuch, die Ferninstallation.
Die Tageskarte für morgen ist die Zwei der Schwerter.
© 2018 – Der Emil. Eigener Text – nicht das Zitat – unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Manchmal ist der Tod sehr willkommen. Er ist ein Segen nach all den Jahren. Er/sie durfte endlich gehen. Er wird herbei gesehnt und lässt doch auf sich warten.
Die Hinterbliebenen können sagen er/sie hat es geschafft.
Für manche vielleicht nicht nachvollziehbar. Ich habe es schon erlebt und habe Dankbarkeit empfunden das er/sie gehen durfte.
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Das unterschreibe ich, lieber Emil. Die Art des Sterbens können wir uns zwar nicht aussuchen, aber hoffen können wir, dass wir nicht endlos leiden müssen.
Vielleicht aber wäre das nicht der Ideen schlechteste, den Menschen selbstbestimmtes schmerzfreies Sterben zuzugestehen …
Großes Ja von mir dazu!
Oh, von mir auch.
So denke ich auch, aber ich denke, es gibt noch zu viele Grauzonen …
Selten, das Thema, in einem Blog. Deshalb ein großes DANKE!
Seltsam. So selten sehe ich den Tod nicht in Bloggerhausen. Doch das mag an den unterschiedlichen Ortsteilen liegen, in denen wir uns dort bewegen …
Ich unterschreibe deine Gedanken herzlich.