Deine Hand (Nº 026/2018)

Gib sie mir.

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Weißt Du, wie gerne ich jetzt Deine Hand halten würde? Einfach so, nur um nicht so ins Leere greifen zu müssen. Du hast Recht, ich erhoffe mir sogar mehr. Doch notwendig ist das nicht. Mir genügt – nein: Ich be­gnü­ge mich auch mit Deiner Hand. In meiner Hand. Ja. Ich weiß. Dein Mund wäre mir lieber; Du wärest mir lieber, im Ganzen, von oben bis unten, von hinten bis vorn, von innen bis außen. Doch was nicht sein darf … Ich wüßte allerdings nichts und niemand, der etwas dagegen hätte. Ganz im Gegenteil.

Na komm, gib mir Deine Hand; gib sie mir. Laß uns die paar Meter gemeinsam gehen. Die wenigen Stufen bis zum Bahnsteig. Dort kommt in zwei Minuten der Zug, der mich hinwegträgt von Dir, vom Ziel meiner Sehnsucht. Für eine viel zu lange Zeit. Aber wenn ich wiederkomme, dann! Dann warte hier auf mich und gib mir wieder Deine Hand, so daß es ist, als wäre ich nie getrennt gewesen von Dir.

Ich werde von Dir träumen.

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 26.01.2018 waren die Schicht Sendetechnik, gute Nachrichten, die gestern vergessenen zwei Briefe.
 
Die Tageskarte für morgen ist 0 – Der Narr.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Deine Hand (Nº 026/2018)

  1. Das gefällt mir sehr. Gute Nacht.

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