Mein privates Kameramuseum
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Ich habe diesen Artikel vor zwei Stunden etwa schon in meiner Grauen Diva gepostet.
Ich hatte es versprochen, also zeige ich heute meine Kameras.
Die genauen Beschreibungen kann ich entweder später nachliefern, oder aber ihr benutzt zum Beipiel diese Suchmaschine.
- Die Kameras im Einzelnen:
- Eine Revue 4, Kleinbild-Sucher-Kamera mit elektrischem Belichtungsmesser. Fiel mir in Hamm (Westf.) auf einem Flohmarkt zusammen mit der nicht gezeigten Kamera in die Hände. Ziemlich schwer. Sehr selten in Benutzung.
- Meine Pentax MZ-M. Die habe ich mir um 2000 herum gekauft, weil ich auch eine Kamera mit Motortransport haben wollte. Kleinbild-Speigelreflexkamera mit vollmanueller Einstellmöglichkeit. In Benutzung.
- Eine Flohmarkt-EXA I a, Kleinbild-Spiegelreflex von 1950/60 – ich habe keine Ahnung. Objektive werden mit dem EXA-Bajonett angeschlossen. Den hier sichtbaren Lichtschachtsucher kann ich gegen einen ebenfalls vorhandenen Prismensucher austauschen. In Benutzung, hauptsächlich mit dem Ilford XP2 Delta 400.
- Meine Sigma DP-2, eine Digitalkamera. Kein Zoom, dafür jeweils etwas mehr als 4 MPixel Sensor für Rot, Grün und Blau (Separat! Also 14 MPixel Sensor, aber die Bilder nur etwas über 4 MPixel). Fast ständig mit mir unterwegs, und die Digitalbilder liegen in einem Rohformat vor (RAW). Die Erwerbsgeschichte war sehr abenteuerlich, aber öffentlich kann ich die nicht erzählen.
- Die Braun SR 2000 PK, meine erste 1998 in Halle für unter 200 DM (mit manuellem Zoomobjektiv) neu gekaufte, vollmanuelle Kleinbild-Spiegelreflex. In Benutzung, allerdings nur noch mit verschiedenen Festbrennweiten (95 mm, 50 mm, 30 mm).
- Das Schätzchen. Beirax, meine Mittelformatkamera Baujahr 1952. Klappkamera mit Balgen und sogenanntem Brillantsucher, für Rollfilm mit 12 Aufnahmen. Die Negative sind 6 cm x 9 cm groß! In Benutzung v. a. bei Friedhofsaufnahmen. (Leider hab ich keinen funktionierenden Durchlichtscanner.)
- Die LOMO LC-A, eine in Leningrad gefertigte Kleinbildkamera, die mittlerweile Kultstatus hat. Meine habe ich am 10. Juni 1988 gekauft (in der DDR für X Mark der DDR). Für damalige Verhältnisse (meiner Meinung auch noch heute) hervorragende, einfache Technik, mit der ich einige meiner besten Bilder geschossen habe. In Benutzung.
- Die Praktica BCA electronic. Eine der ersten Kleinbild-Spiegelreflexkameras mit Belichtungsautomatik aus der DDR, die mir vor sieben Jahren geschenkt wurde, aber nicht mehr benutzt wird. An der kann nicht viel manuell eingestellt werden.
- Eine Praktica MTL-5 B. Im Prinzip die Standard-Spiegelreflexkamera der DDR, die ich mir vor vier Jahren mal auf einem Flohmarkt gekauft habe. Da die Objektive mit einem M42-Anschluß angeschraubt werden, ist die Kamera ziemlich vielseitig einsetzbar. Leider kaum noch in Benutzung.

- Links liegt meine neueste Knipse, die ich mir als Schnellschußunterwegsteil mit gutem Zoom und sehr gutem Makro gekauft habe. Die Samsung ES28 mit 3000×4000 Bildpunkten.
- Und rechts liegt meine allererste selbstgekaufte Kamera, eine sowjetische Smena Symbol (Смена Симбол). Die habe ich mir 1979/80 von meinem Ferienarbeitslohn gekauft (glaube ich). Sie liegt nur noch aus nostalgischen Gründen in meinem Schrank.
In Benutzung heißt, daß ich die Kamera mehr als dreimal jährlich zum Photographieren hernehme. Einmal pro Jahr heißt, selten oder sehr selten damit zu arbeiten.
Und all diese kann ich benutzen, um die schönen Seiten von Halle (Saale) abzubilden …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
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Meine güte, sind das eine Menge kameras.
Ich hatte bislang in meinem ganzen Leben nur zwei Stück.
Viel Freude und liebe Grüße
Marianne 😉
Digitale hab ich schon 4 verschlissen (runtergefallen und kaputt, verloren, gegen eine neue eingetauscht). Und: Ich hab noch eine echte Polaroid im Schrank, die hab ich glatt vergessen!
Ehrlich, ich staune !!!
Freu mich schon auf Fotos ♥
Jetzt wo du es sagts, ich hatte ja auch eine Polaroid, die haben wir vor einiger Zeit weggeworfen, egentlich schön blöd, aber es gab keine Filme mehr?… jetzt mache eben Polaroids hier am PC-
LG, Petra
Ja. eine zeitlang gab es keine Filme mehr. Irgendwann allerdings hat jemand wieder mit deren Produktion begonnen – irgendwo im Netz (und in meinem Kühlschrankj) bekommt mensch jetzt wieder welche für die Polaroids.
Meine erste Digitalkamera sollte auchder Ersatz für die Pola sein – doch es kam alles ganz anders.
Leider hat man bei einer Sammlung alter Kameras, die nicht im wirklich obersten Güteklassebereich ist, nur die Wahl zwischen Benutzen und Flohmarkt bzw. schlimmstenfalls Wegwerfen, wenn man den Platz nicht hat. Ich finde es großartig, wenn du sie benutzt, obwohl du Material- und Laborkosten hast, was der digitale Knipser sich ja spart, aber ich habe die angesammelten Fotoapparate meines Vaters bis auf den ältesten, aus den 50er Jahren, einen russischen Apparat (ist irgendwoim Umzugskarton, ich habe die Marke vergessen) nicht behalten, sondern nach Verkaufsversuchen als letzten Versuch, sie vor der Tonne zu bewahren, in einem „zum Mitnehmen“-Karton vor die Haustür gestellt – drei Tage lang! dann war er endlich weg.
Ach Herrje, das ist ja eine beachtliche Sammlung. Einige Modelle kenne ich noch. Die besaß mein Vater auch, damals.
Herzliche Grüße aus dem Spinnstübchen
Hallo, ich bin von Ute hierher gekommen. Musste doch mal schauen, wer der Emil ist. Und habe gleich was entdeckt beim Stöbern in diesem Blog: ich habe noch eine Exa 1a von meinem Vater im Schieber liegen – mein allererster Apparat zu DDR-Zeiten. Leider nicht mehr in Gebrauch, aber sie wird immer aufgehoben.
Viele Grüße vom Träumerle Kerstin aus Sachsen.
Dann herzlich willkommen hier – bei einem, der aus einem ergebirgischen, auf -au endenden Dorf nach Halle (Saale) auswanderte …
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