Das Ergebnis des CT zur DD
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Als ich am Dienstag meine Überweisung am Empfang der Radiologischen Praxis abgab, fragte ich ganz unverblümt nach: “Die Bemerkung «Nikotinabusus» heißt wohl, daß mein Hausarzt seinen Verdacht auf Lungenkrebs differentialdiagnostisch (DD) geprüft haben möchte?” Worauf mir die Schwester im tiefsten Brustton der Überzeugung so mit einem “Nein!” antwortet, daß ich das darinliegende “Ja.” auch ohne ihr begleitendes Kopfnicken verstand.
Nun, gestern durfte ich zu meinem Hausarzt und mir das Untersuchungsergebnis vom CT mit Kontrastmittel offenbaren lassen. Was soll ich sagen, ich war noch nie so froh über eine eher beleidigende Mitteilung wie gestern bei meinem Doktorchen.
Ich bin zu fett.
Ja, wirklich. Daß ich übergewichtig bin mit meinem Körpervolumen von zwei Faß und einer 11er Kiste Bier: Das weiß ich schon längst. Daß mein Bauch sich ziemlich weit nach vorn wagt, ist mir auch bekannt. Spätestens wenn ich mich zum Betrachten meiner Schuhspitzen nach vorn beugen muß, werde ich immer wieder daran erinnert. Aber ich bin nicht nur übergewichtig. Ich bin zu fett.
Jetzt wurde es mir sogar ärztlich bestätigt, daß ich zu fett bin. Nicht nur am Bauch, sondern auch innendrin:
Die mediastinale Verbreiterung ist verursacht durch mediastinales Fettgewebe. Kein Tumornachweis.
Als Steak wäre ich “gut durchwachsen”, glaube ich …
Jedenfalls schlafe ich jetzt wieder ruhiger.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 16. August 2013 waren das Untersuchungsergebnis, die neue Bandage/Schiene für Daumen und Handgelenk, die ruhige Schicht Sendetechnik.
© 2013 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).
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…na, dann eine gute Nacht! ♥
Oh, Gott sei Dank! Schlafe süß!
Oh ja – aber nein daß darf ich ja nicht. Gut hab ich geschlafen, sehr gut. Und jetzt gibts Kaffee …
Kaffee ist immer richtig!
Hauptsache gesund! 😀 😀
Lieber Emil,
ich esse selten Fleisch und morgens schon gar nicht.
Aber … ich lese Dich morgens regelmässig; bekomme eine Mailbenachrichtigung, denke: ‚Ah, Emil hat wieder geschrieben‘, lese und freue mich meist darüber. Heute freue ich mich besonders . Du bist KEIN Steak und Du bist richtig richtig gut. Du bleibst mir also zum Morgenkaffee erhalten.
Beste Grüsse
charlotte (ACR)
Viele lieben Dank!
Freut mich, das du nur zu „fett“ bist und nix schlimmes ist.
LG
Naja: Es ist schlimm genug! Stell Dir vor, Deine Doc würde Dir das sagen? 😉
Sagt sie mir seit Jahren…..
(Autsch. Fettnapf. Oahr neeee! Nicht schonwieder!)
Also meiner sagte bisher immer nur, ich wäre übergewichtig oder dick. Aber „zu fett“ war jetzt eine neue Qualität (auch, wenn er es – das hab ich vergessen zu beschreiben – auf eine unnachahmlich freundlich schmunzelnde Art sagte, so daß ich ihm deswegen ganz sicher nicht bös bin).
Nö kein Fettnapf! ich schleppe schon seit vielen Jahren viel zuviel Gewicht mit mir herum. Im Gegensatz zu mir, bist du noch schlank.
Ich weiß das ich fett bin, ich versuche es zu ändern, klappt aber leider nicht.
Dazu kommt noch, das wenn ich Frust oder/und Stress habe , alles Essbare in mich reinstopfe. Zur Zeit habe ich mal wieder beides in Hülle und Fülle.
Mir sagt mein Arzt das auch ständig. Allerdings fühle ich mich dann, als ob das gesamte Gewicht des Gesundheitswesens auf mir lasten würde. All die Kosten, die ich dem Gemeinwohl aufbürde usw. usw. pp. Letztlich ist mir diese Meldung hier begegnet:
130-Kilo-Mann: Neuseeland weist übergewichtigen Einwanderer aus
„Die Einwanderungsbehörde von Neuseeland verweigert einem Koch aus Südafrika ein neues Arbeitsvisum, obwohl er bereits seit sechs Jahren im Land lebt und arbeitet. Die Begründung: Mit 130 Kilo und einem Body-Mass-Index von 40 drohe er dem Gesundheitssystem zur Last zu fallen.“
135 hattei ich auch schonmal …
Glückwunsch, lieber Emil.
Nun kannst du ganz gelassen rangehen und etwas abspecken, wenn du das möchtest 🙂 .
LG Anna-Lena
… ich habe bis vor etwa 15 Jahren mehr als doppelt so viel gewogen, wie gerade noch vertretbar gewesen wäre (dagegen bist Du gerade mal ein bissel füllig) und habe nach mehr als 20 Jahren dann doch noch die Kurve bekommen. Ich weiss sehr genau, wie sich zu fett anfühlt .. gesagt ist es aber allemal leichter als gelebt, deshalb lass Dich ja nicht unterkriegen von solchen Aussagen. Umso mehr Du Dich davon beeinflussen lässt, um so schwieriger ist es, das Thema essen nicht damit in Verbindung zu bringen. Frust macht „hungrig“ … ich schicke Dir beste Grüsse charlotte (ACR)
*lach* Nein, keine Sorge. Ich habe zwar schon die eine oder andere Schwierigkeit (so ein Bauch ist manchmal schon im Weg oder unbequem), aber ich bin a) nicht weiblich und damit dem Schlankheitswahndiktat sowieso weniger ausgeliefert und b) in einem Alter, da Bauch auch bei Männern durchaus normal ist. Außerdem will ich c) leben und das Leben genießen (auch kulinarisch).
Und außerdem mach Hunger böööööööööööse.
lache gerade schallend- Hunger macht bööööööööse – was für eine treffende Um/Beschreibung. Darf ich die verwenden? Bitte.
Beste Grüsse
charlotte (ACR)
Na klar, nimm und verwende, ich kenne das als geflüügeltes Wort …
Gegen Fett lässt sich ja was machen, was ein weiterer positiver Gedanke sein könnte. Wichtig erscheinen mir Deine Blutfette. Ein erhöhtes Gesamtcholesterin alleine ist allerdings nicht aussagekräftig, sondern der HDL-LDL-Quotient. Wenn Du, neben dem etwas Zuviel an Körpergewicht, aber ein ungünstiges Verhältnis zwischen dem guten und den schlechten Cholesterin hast, solltest Du schon etwas dagegen tun. Lass Dir aber nicht sofort einen Lipidsenker aufschwatzen, die sind nicht ohne.
Ein schönes Wochenende wünscht Dir Elvira
Lipidsenker hab ich (nach langem Hin und Her) trotzdem schon seit zwei Jahren. Der Quotient ist ganz i.O. – aber die Werte waren (und sind ohne Medikament) trotz aller Maßnahmen viel zu hoch.
„Nikotinabusus“ definiert meines Wissens lediglich, dass Du rauchst. Du Steak, Du! *gg
Schön, dass es keinen Tumor-Nachweis gibt. Sehr schön!!! Ich wünsche Dir, dass es ewig so bleibt!
Nach meinem Erleben (und Doktorchens Bestätigung) war das die für den Patienten höflich umschriebene Aufforderung, hach einem Krebs zu suchen. Macht unbedarften eben weniger Angst als der Klartext.
Das sind gute Nachrichten.
Was ist schon etwas Fett gegen einen Tumor.
Na Gott sei Dank, kein Tumor! Das ist ja schon mal eine wunderbare Nachricht.
Eine etwas drastische Aussage vom Arzt, aber wie Du sagst, es kommt darauf an, wie es einem gesagt wird.
Zur Tante meines Mannes, die auch immer zu dick war, hat ihr Arzt mal gesagt: „Na, wollen wir ein kleiner Elefant werden?“
Die Tante war aber darauf hin stinkbeleidigt auf den Arzt. 🙂
LG Gabi
Er sagte es schon so, wie wir immer miteinander umgehen: bauarbeiterkumpelhaft. Paßt ganz gut.
Und mir ist ein drastischens, aber ehrliches Wort viel lieber als eine zaghafte, konfliktvertuschende, verblümte Schwafelei.