Hallesche Brunnen 03 (#221)

Der oft übersehene Pinguinbrunnen

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Einer der Brunnen in der (erweiterten) Halleschen Innenstadt – er steht auf alle Fälle außerhalb der Stadtmauer – ist der recht unscheinbare Pinguinbrunnen.

Pinguinbrunnen

Der Pinguinbrunnen in Halle (Saale), 1969 von Otto Leibe geschaffen

Der Künstler Otto Leibe (1913-2002) schuf nicht nur diesen Brunnen, sondern auch mehrere andere Tierfiguren, die in ganz Halle (Saale) und insbesondere in HaNeu zu finden sind. Charakteristisch ist die recht grobe Körnung des verwendeten Betons, die insbesondere auf diesem Bild recht gut zu erkennen ist:

Pinguinbrunnen

Pinguinbrunnen in Halle (Saale), 1969 von Otto Leibe geschaffen. Bitte vergrößern, um die Betonstruktur zu erkennen.

Seit 43 Jahren (seit Oktober 1969) stehen die drei fracktragenden Vögel an ihrem Platz. Und doch ist der Pinguinbrunnen einer der unbekannteren, oft übersehenen Brunnen der Stadt. Obwohl er direkt an der Straßenbahnhaltestelle “Rannischer Platz” zu sehen ist.

Pinguinbrunnen

Die Figuren des 1969 in Halle (Saale) von Otto Leibe geschaffenen Pinguinbrunnens

Nun ja, das Umfeld ist nicht das einladendste. Aber trotzdem: auf einfache, klare Linien reduziert stehen dort drei quietschvergnügte Pinguine und werden tagein, tagaus ihre kalte Dusche genießen.

Pinguinbrunnen

Ein anderer Blick auf den 1969 in Halle (Saale) von Otto Leibe geschaffenen Pinguinbrunnen

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 07. August 2012 war ein erledigter “Behörden”-Gang.

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Über Der Emil

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0 Kommentare zu Hallesche Brunnen 03 (#221)

  1. Inch sagt:

    Das er oft übersehen wird, liegt wohl an seiner Schlichtheit, den klaren Linien, was ihn eigentlich so sehenswert macht. Mir gefällt Deine Brunnenreihe

  2. Frau Momo sagt:

    Mir gefällt der Brunnen. Hamburgs Brunnen… das wäre auch mal ein Thema.

  3. wildgans sagt:

    Sinnlich wäre gut- also wahrnehmen, riechen, hören- ne, schmecken nicht….so ist es auch gut, diese schön nach oben strebenden Linien der Tiere, das oben sprühende lustige Wasser…lohnende Betrachtungen.
    Gruß von Sonja

    • Der Emil sagt:

      Die Tiere sind – meiner Meinung nach – ziemlich weit und ziemlich gut abstrahiert/stilisiert. Wie so manche stilisierte Zeichnung von einem Objekt, mit wenigen Strichen zum Logo gemacht.

      Hat echt gedauert, bis ich das verstanden hatte …

  4. minibares sagt:

    Es ist immer wieder verblüffend, wie Einwohner sich an solche Dinge offenschitlich gewöhnen und dann gar nicht mehr wahrnehmen.
    Echt schade, das ist doch ein erfrischender Anblick, gerade im Sommer.
    Schön, das du uns diesen tollen Brunnen zeigst.

    • Der Emil sagt:

      Naja, der sieht halt aus wie billiger Waschbeton, also völlig wertlos. Daß diese Figuren ziemlich gute Kunst sind, ist nicht offensichtlich 😉 Ich habe übrigens auch mehrere Anläufe gebraucht, um mich mit den Herren anzufreunden (seit 2009 hab ich ca 200 Aufnahmen gemacht, bin auch mit den Bildern hier oben nicht zufrieden wegen der Hintergründe; ich bräuchte wohl mal zwei Assistenten mit 20×4 m champagnerfarbigen Stoff).

  5. piri ulbrich sagt:

    Der scheint aber ganz schön in die Jahre gekommen sein, der gute Brunnen. Jedenfalls müssten die schönen Pinguine dringend generalüberholt werden.

    • Der Emil sagt:

      43 Jahre … Für einen Brunnen aus Beton schon ganz schön. Und er wurde erst 2007 (? – es gibt ein Schild, das auf Pinguinbrunnen 03 sichtbar ist, aber auf keinem meiner Bilder lesbar) saniert mithilfe zweiuer Firmen, die das bezahlten.

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