2025 – 262: Was ein Genie sagt

Wiedereinmal ohne Quellenangabe notiert.

 

Ich habe zu meiner Schande und zu meinem Leidwesen früher viele Zitate ohne genaue Quellenangabe aufgeschrieben, lange Zeit nur mit den Namen der Ver­fas­ser. Da ist wieder eines von denen:

 

 

Die Schmach des Genies kann seine intellektuelle Vergeblichkeit sein, die Selbsterkenntnis, wie wenig gesichert alles ist, was es vollbracht hat. Genialität, das ist ein nie aufhörendes Zweifeln – vor allem anderen …

Stanisław Lem

 

 

Wenn ich es lese, ist die Pause nach „Vergeblichkeit sein” wesentlich länger als alle anderen im Zitat.

Weil ich nun aber auch ständig von Zweifeln geplagt bin (wer ist das schon nicht, außer so einige dieser Premiumarschlöcher), und Zweifel zum Genie gehören: Kann ich daraus schließen, daß auch ich ein Genie sein kann, sein muß, gar ein Genie bin?

 

Erinnerung des Tages:
Hier im Schloßhof habe ich vor fünf (oder sechs?) Jahren als #MarktMönch für Lagerleute ein Kelti­sches Handfasting zelebriert.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 19. September 2025 war ich zufrieden mit dem geschafften frühen Aufstehen, mit dem geschafften Aufbau von zwei Zelten, mit vielen Wir-freun-uns-uns-zu sehen-Umarmungen.


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Über Der Emil

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3 Kommentare zu 2025 – 262: Was ein Genie sagt

  1. Was ist denn ein Handfasting?

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