Manches kann ich sehen, ohne daß ich es wirklich sehen muß.
Über dem Wasser liegt heute
im Sonnenlicht nicht nur ein Glitzern.
Der ganze See glänzt in satt goldenem Licht.
Ein 28er nach Helmut Maier.
Und hier am Ufer dämpft das satte Grün des Laubs grell gleißendes Licht.
Ich hab's zur Zeit mit sommerlichen Bildern, scheint mir. Er ist ja jetzt auch so, wie ich ihn mag: angenehm warm, ab und zur etwas Regen.
Erinnerung des Tages:
Was ich heute sehen kann, war Zeit meines Lebens bisher hinter Bäumen und dichtem Gebüsch versteckt, wirklich immer.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 9. Juli 2025 war ich zufrieden mit der reibungslosen Fahrt, mit dem Regen, mit anderen Erinnerungen, die ich mir aufschrieb.
© 2025 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich danke dir sehr, lieber Emil, für diesen tollen Achtundzwanziger! So stelle ich mir auch den (hier gar nicht vorhandenen) See vor: „in satt goldenem Licht“! Sehr schön!
Ich grüße dich herzlich
Helmut
Oh, vielen Dank.
Ohne unsere Phantasie würde uns vieles fehlen.