2025 – 146: Gesendet

Ja, ich darf das wirklich einfach abschicken in die Öffentlichkeit.

I decided not to promote an US-American Big-Tech compamny any more. So please use a translating service of your own choice.

 

 

Das ist doch eine bombastische Formulierung, knackig, für alle verständlich, nicht zu lang – exakt auf den Punkt gebracht. Sowas dürfte mir gern öfter einfallen. Andererseits: Kilngt das nicht wie eine Binsenweisheit, wie ein Gemeinplatz? Hm … Irgendwie schon. Und ich glaube, ich kenne den Satz. Nur woher? Mal schnell mit der Suchmaschine … Mist! Dutzende Fundstellen, aber keine von irgendeiner Berühmtheit. Dennoch habe ich immer mehr das Gefühl, ich kenne den Satz viel zu gut, um ihn nicht irgendwo schon gelesen zu haben. Neeee, den kann ich jetzt nicht einfach so ins Internet senden, da habe ich Angst, den jemandem geklaut zu haben. Also andere Suchmaschine nehmen, nochmal: Wieder einige Fundstellen, nicht hundertprozentig übereinstimmend, aber doch nahe genug.

Moment. Das da, das ist doch … Das ist genau dieser Satz, der mir heute einfiel! Und den habe ich selbst vor sieben Jahren in einem Blog veröffentlicht? Ups. Oh, und es gibt keine älteren Fundstellen? Dann ist das ja tatsächlich von mir, dann dachte ich vor sieben Jahren schon wie heute noch immer oder schonwieder. Warum aber erinnerte ich mich nicht daran, daß ich das schrieb, daß mir selbst das eingefallen war? Ist doch kein schwieriger Satz, den ich mir nicht hätte merken können, oder?

Ich schreib jetzt noch dazu, daß ich das schon vor Jahren schrieb und verlinke den alten Text. Dann aber, dann wird der Beitrag gesendet. Darf ich ja, einfach so. — Wie vergeßlich ich doch bin …

 

 

Ich glaube, daß nicht nur ich manchmal auf Dinge stoße, die ich geschrieben und schon längst wieder vergessen habe. Oder?

 

Erinnerung des Tages:
Ich stolperte heute bei der Suche nach einer Idee über genau das beschriebene Phänomen. Tja!

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 16. Mai 2025 war ich zufrieden mit einem umgesetzten Entschluß, mit einem netten Gespräch in der S-Bahn, mit zehn Minuten Alleinsein.


© 2025 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter 2025, Erlebtes, Geschriebenes, One Post a Day abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu 2025 – 146: Gesendet

  1. Nati sagt:

    Oh, das kenne ich zu gut. Manche ältere Texte/Gedichte fühlen sich echt fremd an.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert