Schlechtes Wetter kann so schön sein.
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Zuerst sind es nur ein paar einzelne Tröpfchen, die vom Himmel fallen. Dann werden die Tropfen größer, schwerer: Ein einziger von ihnen läßt ein Brombeerblatt heftig erzittern. Kurze Zeit scheint es wie aus Kübeln zu gießen, aber das ist schnell vorüber. Die Nässe von oben wird dann zu einem sanften Landregen. Und es dauert nicht lang, da kommt unter dem Brombeerbusch eine Amsel hervorgelaufen, mitten hinein in den Regen, heraus auf die Wiese. Wiese, nicht Rasen ist, was hier im Garten wächst. Und der Vogel pickt hier und hüpft weiter und pickt da und fliegt dann mit mehreren Würmern im Schnabel hinauf in den alten Birnbaum. Dort oben ist das Nest, in dem die Küken sofort zu betteln beginnen. Danach ist wieder Stille im Baum. Und auf der Wiese ist eine Amsel unterwegs zwischen dem nassen Gras und sammelt weiter fleißig Futter für den Nachwuchs.
Statt gießen zu müssen, habe ich heute Zeit, den Regen und die Vögel zu beobachten. Es ist ein sehr entspannendes Erleben.
Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Achtzehn Bücher stellte ich in ein Öffentliches Bücherregal
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 28. April 2025 war ich zufrieden mit dem nachgeholten Nachtschlaf, mit geleisteter Hilfe, mit meiner Entscheidung für einen Cloud-Dienst.
© 2025 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Was für ein wohltuendes Bild … (außer für die Würmer). Ich kann die vom Regen gereinigte Luft riechen beim Lesen.
Vielen Dank.
Ja, die Würmer – aber so ist die Natur.