Und ich mache mir so meine Gedanken darüber.
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Als ich am frühen Nachmittag losging, um u. a. Milch und Brot zu holen, wurde am Nachbarhaus gerade eine Drehleiter (DLK 23/12) aufgebaut. Daneben waren ein Hilfeleistungswagen (HLF 20) und ein RTW im Einsatz. Hm. Ich gestehe, ich war neugierig und blieb daneben stehen.
Zwei Kameraden einer Freiwilligen Feuerwehr fuhren mit der Drehleiter hoch in den siebenten Stock. Dort war ein Fenster gekippt, das zweite war zu. Nach einigem Rangieren mit dem Korb wurde das verschlossene Fenster geöffnet und einer der beiden Männer stieg in die Wohnung. Zwei weitere Feuerwehrmänner standen vorm Haus, vom RTW war niemand zu sehen. Die Leiter wurde eingefahren. Ich ging meiner Wege.
Eine Dreiviertelstunde später kam ich zurück. Feuerwehr und RTW waren abgerückt; jetzt standen ein Notarztwagen und ein Polizeiauto vorm Haus. Das von der Feuerwehr geöffnete Fenster war geschlossen, das ursprünglich gekippte auch. Tja, das sieht von außen doch sehr nach … Spekuliertes Krimiklischee, ich weiß, aber: eventuell ein Leichenfund? Na, es wird mir wohl in den nächsten Tagen auf der Straße oder im Haus erzählt werden.
So eine Aufregung am Wochenende …
Erinnerung des Tages:
Ich wohnte noch nicht lange hier, erst etwa ein halbes Jahr, als Ende 2006 (oder 2007?) der Nachbar gegenüber tot in seiner Badewanne aufgefunden wurde (Herzinfarkt).
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 26. April 2025 war ich zufrieden mit der Erholung nach der Nacht, mit dem Unterwegssein am Nachmittag (nach obigem Erlebnis), mit Gyros mit Schupfnudeln und Zaziki.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

