2025 – 076: Vorräte

Ich habe tatsächlich viele, aber zu viele?

To get a Google translation use this link.

 

Eine nichtangebrochene Packung Klopapier, eine ebensolche Packung Küchenrolle. Drei Pfund Kaffee, fünf Packungen Nudeln. Reis, Hirse, Bulgur, Couscous, Linsen. Instant-Nudeln, midestens fünf Päckchen. Vier Dosensuppen. Nudelsoßen, Pesto, ein volles Tiefkühlfach. Viele Sorten Tee. Marmeladen, ein Glas Honig. Etwas Wurst und vor allem Käse, eine volle Flasche Rapsöl, Fischkonserven. Naja, und Salz, passierte Tomaten, Sauerkraut, Dies, Das und Jenes.

Ich habe vor, die Menge jetzt zu reduzieren. Vor allem bei den Lebensmitteln: Da liegt wirklich zu viel im Regal. Weit mehr als gerade aufgezählt. Ich muß anfangen, diese Übervorräte aufzuessen. Oder werden sich die Verhältnisse so ändern, daß eher noch mehr Vorratshaltung angebracht sein wird?

Immer, wenn es wirklich günstige erscheinende Sonderangebote gibt, kann ich zur Zeit nicht widerstehen. Keine Ahnung, ob sich das irgenwannd bezahlt macht. Doch langsam wird der Platz für weiteres Horten knapp. Und ich sortiere mittlerweile auch alle zwei Wochen alles um, damit ich nicht immer die „frischesten” Sachen zuerst verbrauche. Trotz aller Vorbehalte: Ich werde den Konservendosen, Instant-Nudeln und ETW eine Reduktion auf ein vernünftiges Maß angedeihen lassen. Dann wird es wieder so wie früher: Ich kann – ohne einzukaufen – von den Vorräten bei halbwegs sparsamem Verbrauch etwa drei Wochen leben, wenn ich etwas strenger rationiere, sogar vier Wochen. Das sollte ausreichen für Notfälle.

Und weniger kaufen sollte ich auch …

 

Erinnerung des Tages:
Rosenstolz. Die frühen Jahre. AnNa R. ist gestorben.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 17. März 2025 war ich zufrieden mit dem Wachwerden im halbwegs warmen Zimmer, mit den erledigten Nacharbeiten, mit meiner angenehmen Stunde.


© 2025 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter 2025, Erlebtes, One Post a Day abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

4 Kommentare zu 2025 – 076: Vorräte

  1. Gudrun sagt:

    AnNa R. habe ich heute noch gehört. Ihr letztes Soloalbum „Königin“ hat mir gefallen. Die Frau hat mir einfach immer Kraft gegeben.

  2. Elvira sagt:

    Das mit den Vorräten ist bei uns genauso. Mein Bruder meinte letztens, dass wir doch Supermärkte in der Nähe hätten und immer einkaufen gehen könnten. Nun, in gewisser Weise hat er natürlich recht. Aber wir besitzen kein Auto mehr und lassen uns unsere Getränke liefern. Wenn der Vorrat an Wasser (mein Mann trinkt neben Tee und Kaffee ausschließlich Mineralwasser mit Möpsel, mir reicht das Wasser aus der Leitung) zu Ende geht und wir neu bestellen müssen, dann werden auch andere Dinge, die wir immer benötigen, mitbestellt. Liefern lassen wir dann an einem Tag, der kostenfreie Lieferung anbietet. Auch wir kämen gut drei Wochen über die Runden. Da wir stets einen lockeren Essensplan für eine gute Woche machen, können wir die Vorräte immer gut mit einplanen, so dass wir höchst selten etwas entsorgen müssen.
    Rosenstolz habe ich Ende 1999 durch meine zwei besten Freunde während einer Reha kennengelernt. Na ja, die beiden besten Freunde lernte ich da auch kennen. Zusammen trugen wir uns durch eine schwierige Zeit unserer Leben.

    • Der Emil sagt:

      Die Überbevorratung fing bei mir schon vor C an und wuchs weiter. Beim letzten Sortieren fiel mir dann aber auf, daß da deutlich zuviel vorhanden ist. Ich geh mehrmals pro Woche zu Fuß (oder mit ÖPNV) einkaufen, habe noch nie liefern lassen – und hoffe, daß das nie sein muß …

  3. Antje sagt:

    Ja AnNa R. ich bin sehr traurig.
    Ihre Lieder haben mir viel Kraft in einer schwierigen Lebensphase gegeben. Gestern habe ich ihre Musik wieder zum Leben erweckt, hab laut mitgesungen, all ihre Texte sind immer noch in mir.
    So lebt sie weiter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert