Das Wetter. Ja, genau: Das Wetter.
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Es sieht wieder nach Regen aus. Das war schon oft so, wenn er wirklich Lust auf Schwimmen im Fluß hatte. Jedesmal hatte er sich von den grauen Wolken ins Bockshorn jagen lassen: Aus Sorge darum, daß sein am Ufer zurückgelassener Kram vom Regen hätte naßwerden können, verkniff er sich sein Vergnügen. Heute soll das endlich anders sein, heute hat er einen großen blauen Müllsack eingepackt. In den kann er alles hineinstecken, was er nicht mit ins Wasser nehmen kann. Und es wird darin trockenbleiben. Grad fragt er sich noch, wieso er bisher nicht auf diese Idee hatte kommen können.
Er macht sich auf den Weg. Mit S-Bahn und Bus ist er in weniger als 30 Minuten am Ziel. Aber als er aussteigen will, gießt es wie aus Kübeln.
Erinnerung des Tages:
Erinnerungen an eine sehr kurze Zeit, die ich mit einer Frau gemeinsam hatte, und an Regen …
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden war ich am 24. Juni 2024 mit der schon getroffenen Entscheidung für die nächste Kladde, mit auf dem Marktplatz schreibend verbrachter Zeit, mit Hühnchen und Hirsebrei zum Abendessen.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


In einem Fluss schwamm ich noch nie. Aber in Seen schon, den Wannsee eingeschlossen. Ich erinnere mich daran, wie unterschiedlich sich die Gewässer anfühlten. Aber immer auch ein bisschen unheimlich.
Hier in der Saale hab ich es selbst schon mehrmals getan, und vor vielen vielen Jahren schwamm ich einmal in der seebreiten Havel irgendwo in Berlin …
Ich habe in der Elbe schwimmen gelernt mit sechs Jahren. Da gab es eine richtige Badeanstalt mit Schwimmmeister. Später konnte man viele Jahre nicht mehr darin schwimmen vor lauter Schmutz!
Grüße von Gerel
Das war ja weltweit ein Problem mit den dreckigen Flüssen (und ist es wohl heute noch in einigen Gegenden der Erde). Gut, daß es in Europa wieder besser wurde damit.