Nicht anders als in den letzten 13 Jahren.
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Ab morgen könnt ihr euch von meinem Blog wecken lassen. Weil ja Adventskalendertürchen üblicherweise schon früh am Morgen geöffnet werden, schreibe ich meine Beiträge am Abend und lasse sie geplant um 6.00 Uhr veröffentlichen. (Hoffentlich klappt das wie geplant, das ist grad eine meiner größeren Sorgen.)
Zum 14. Male möchte ich denen, denen das gefällt, die Zeit verkürzen und/oder ihren Lauf verdeutlichen. Ich weiß noch nicht, ob ich diesmal wirklich 24 neue Beiträge schaffen werde, aber zuversichtlich, zuversichtlich bin ich. Und das ist etwas, das ich mir erarbeitet habe trotz all meiner Sorgen und Probleme, die ich in meinem Leben so habe. Zuversicht ist für mich mehr als Optimismus: Sie ist konkret. Nicht nur eine generelle Einstellung wie der so oft geforderte Optimismus, der mir in der heutigen Weltlage immer schwieriger zu erreichen, zu erhalten zu sein scheint. Sondern eine mit etwas ganz Bestimmten verbundene Haltung, Denkweise, Handlungsfähigkeit, die vom Gelingen ganz bestimmter Vorhaben, vom Eintritt ganz bestimmter Ahnungen fest überzeugt ist.
Das Etymologische Wörterbuch erklärt die Herkunft des Wortes Zuversicht: »‘Vertrauen in die Zukunft’, ahd. zuofirsiht ‘ehrfurchtsvolles Aufschauen, Hoffen’ (um 1000), mhd. zuoversiht«. (Dort am Ende des Artikels zu finden.) Im heutigen Sprachgebrauch scheint es seltener zu werden, das Wort Zuversicht. Und seine Bedeutung hat sich natürlich gewandelt. Bei mir steht es für mein festes Vertrauen darauf, daß in der Zukunft, insbesondere in der nahen Zukunft, etwas von mir Gewünschtes und/oder Erwartetes eintrifft, weil ich alles dafür tue, das in meiner Kraft und Macht steht.
Und so bin ich auch zuversichtlich, daß ich noch einiges zu sagen, zu erzählen, weiterzugeben habe – nicht nur hier im Blog, nicht nur auf den Mittelaltermärkten – und daß ich damit vielleicht auch andere zum Erinnern und Weitergeben von Erinnerungen anregen kann. Vielleicht klappt das ja in den nächsten 24 Tagen besonders gut. Und wenn nicht: Ich mache trotzdem weiter, weil ich zuversichtlich bin.
Bis morgen früh sechs Uhr dann.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 30. November 2023 war ich zufrieden mit dem abgeschlossenen Aufbau aller Weihnachtsdeko einschließlich Herrnhuter Stern, mit dem Einkauf ganz zu Fuß im weiter entfernten Discounter, mit dem Fortschritt in der Bearbeitung zweier Audiodateien.
© 2023 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Hach da freue ich mich drauf, den Tag mit deinem Adventskalender zu beginnen.
Hoffentlich kann ich den Erwartungen entsprechen 😉
Keinerlei Erwartungen, nur eine leise Vorfreude. 🙂
Hach.
Ich freue mich darauf, lieber Emil. Du hast so viel zu erzählen, da bin ich mir sicher. Du stammst ja aus dem Weihnachtsland. ( meine Empfindung) Es fehlt mir, nicht mehr zu den Bergparaden gehen zu können, das Pyramidenanschieben nicht mehr miterleben zu können und über die kleinen, feinen Weihnachtsmärkte zu gehen. Ich kann nur noch aus der Ferne zuschauen und deshalb freue ich mich auf deine Beiträge ab morgen.
Manchmal denk ich mir: Wenn ich nur ein Auto hätt‘ …
Das denke ich mir auch manchmal.
Hast du eigentlich wieder Holz geschichtet?
Nein. Die Zeiten sind (leider) vorbei. Aber ich hatte Gelegenheit, fast täglich eine Woche lang einen Kaminofen nur mit Holz zu befeuern.