Und die Katzen verdarben ihn mir nicht.
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Daß Freitag, der 13., zum Unglückstag wurde, geht auf ein 1907 geschriebenes Buch zurück: Thomas William Lawson, ein Börsenmakler und Millionär, schrieb auch Bücher. Eines davon handelt von einem verheerenden Börsencrash und trägt den Titel Friday, the Thirteenth. Ein fiktiver Zusammenbruch eines Handelsplatzes macht meinen Glückstag zum allgemein als Unglückstag bekannten, genannten, gefürchteten Tag.
Dieser Logik folgend könnten noch viel mehr Datümse (ein von mir vor vielen Jahren selbst geformter Plural, der die Mehrzahl von Kalenderdaten von der Mehrzahl sonstiger Daten unterscheidet) solche und ähnliche Bedeutung haben. Der 18. Brumaire zum Beispiel, oder Mariä Himmelfahrt, oder oder oder. Ich habe keine Ahnung, warum gerade der Freitag, der 13., eine solche Bedeutung (allerdings auf die westlich geprägte Welt begrenzt, wie ich denke) erlangen konnte.
Jedenfalls habe ich festgestellt, daß meine Einstellung zu diesem Tag das Geschehen an diesem Tag verändert. Zumindast das, das mir begegnet. Habe ich Angst vor dem Unglück, das ja am Freitag, den 13., allgegenwärtig sein soll, so passiert mir mit ziemlicher Sicherheit etwas Unanenehmes. Seit ich ihn Glückstag nenne, kommt zumindest das nicht mehr vor.
Heute war ein richtig guter Tag für mich. Und die drei schwarzen Katzen kreuzten meine Wege immer nur von rechts nach links.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 13. Oktober 2023 war ich zufrieden mit der Begleitung zum Optiker (ich begleitete), mit der erstandenen Badewannematte (ich bin jetzt offiziell alt), mit dem sehr vertraulichen Gespräch mit der Nachbarin über ein durchaus ungewöhnübliches Thema.
© 2023 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Dann bin ich ja schon ewig alt. Lach…
Nun, ich hatte gestern mal wieder Schwierigkeiten beim Ausstieg aus der Wanne. Mit 60. Und fühlte mich sehr, sehr alt.
Zahlen und ihre Bedeutungen sind ein interessantes Thema, das weltweit verfolgt wird.
In anderen Kulturkreisen reagieren die Menschen auf andere Zahlen (als die Zahl 13) mit Abwehr, Angst und Sorge.
Ich beschäftige mich mit Numerologie, ein Bereich, der vieles umfasst. Tatsächlich sind mir schon spannende Beobachtungen geglückt. Aber das würde hier jetzt zu weit führen.
Freut mich, dass Dein Tag ein guter war!
Ich war aufgrund der sommerlichen Temperaturen nicht so unternehmungslustig wie morgens noch geplant. Aber ich kann’s wegstecken 😉
Liebe Grüße, C Stern
Da fällt mir ein: Numerologisch bin ich eine 9 …
Die Zahl 9 ist tatsächlich meine Lieblingszahl! 🙂
„Datümse“: großartig!
Und notwendig, oder?
(Oh ja, ich mag das Wort sehr.)
Ja, wie man auf die Dinge sieht und was man erwartet. Die selbst erfüllte Prophezeiung fällt mir dazu ein.
Gestern hörte ich, dass beide Arztpraxen, die mit meiner Arbeitsstelle im gleichen Haus sind, die Mitarbeiterinnen sich über den 13ten beklagten, weil die Technik nicht funktionieren wollte. Bei mir lief alles rund, ich hatte nette Kontakte zu Patienten. Glaube auch nicht an die Katzen- und Zahlenunglücksversion!
…grüßt Syntaxia
Ja, die self fulfilling prophecy spielt gewiß eine große Rolle bei Aberglauben aller Couleur …
Ich habe einmal gelesen, dass die Zahl 13 die Zahl der Frauen sein soll. War mir sofort klar, dass die Zahl der Männer 12 sein muss (12 Apostel usw.). Seitdem ist sie außer 7 und 9 meine Lieblingszahl, da ich eine Frau bin kann sie mir nur Glück bringen!!!
Da ist übrigens ein Denkfehler, denn neben den zwölf Aposteln gehörte ja auch Jesus selbst zur Truppe: Es waren also 13 Männer!