Trüge ich Hüte, müßte ich die festhalten.
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Es ist noch März. Und es ist noch vor Ostern. In den letzten drei Tagen habe ich schon das komplette Aprilwetter erlebt, das komplette des ganzen Monats. Sonne, Wind, Regen, Sturm, Grauhimmel, Nebel. Nur gefrorenes Wasser fiel hier nicht vom Himmel. Und das vom Katastrophenwarndienst angekündigte schwere Gewitter fiel aus. Aber sonst: in drei Tagen Wetter für einen ganzen April.
Auf dem Weg zum Einkaufen lagen wieder – ich weiß nicht, zum wievielten Male schon in diesem Jahr – abgebrochene Äste herum. Bäume wurden nicht entwurzelt hier in der Nähe, das lag und liegt vielleicht nur am noch fehlenden Blattwerk. Im Herbst kenne ich so heftige Winde, aber gab es die früher im Frühling auch schon? Wahrscheinlich erinnere ich mich nur nicht daran … Allein, mir scheint die Heftigkeit der Winde zugenommen zu haben und auch die Zahl der stürmischen Tage. Kann das sein?
Daß es wärmer geworden ist hierzulande, das steht mittlerweile ja wohl außer Frage …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 28. März 2023 war ich zufrieden mit trockenen Fußes geschafften Erledigungen, mit den beiden ausgelesenen Büchern, mit dem Sauerkrautsalat zum Abendessen.
© 2023 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Das Gefühl, dass diese heftigen Winde und Stürme in unseren Breiten zunehmen, das hab ich in den letzten Jahren sehr häufig. Ich glaube, Versicherungen, die gegen Sturmschäden versichern, können das bestätigen …
Die Wetterfrösche sagen, dass die Windintensität generell zugenommen hat; gut für Windenergieanlagen, schlecht für die, denen es das Dach abdeckt. Es ist eine Folge der Klimaveränderungen.
Dein Empfinden trügt dich also nicht und ich habe jetzt einen Ohrwurm.
„… Der Hut flog mir vom Kopfe, ich wendete mich nicht.“ *träller
Erklär mir mal den Ohrwurm – ich kenne den Spruch/das Lied nicht!
„Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum. Ich träumt in seinem Schatten so manchen süßen Traum.“
Hier eine Version von Rudolf Schock:
https://watch.thekitty.zone/watch?v=XpN-f4832gU