2023/018 – Siebzehn


Mehr Silben braucht dieses Bild nicht.

To get a Google translation use this link.

 

 

Eiskalte Winde
Im Baum sitzen die Krähen
Klagende Rufe

 

 

Diesmal weiß ich nicht genau, ob das unbestimmt genug für ein Haiku ist oder ob ich doch eher ein Senryū schrieb. Beide aber haben im Deutschen üblicher­weise nur 17 Silben. Und ich glaube, ich habe damit ein Bild gemalt.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 18. Januar 2023 war ich zufrieden mit dem Lesefortschritt, mit dem Kurzgedicht von unterwegs, mit dem Fisch zum Abendbrot.

© 2023 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter 2023, Geschriebenes, One Post a Day abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Kommentare zu 2023/018 – Siebzehn

  1. Sonja sagt:

    Was für eine klasse Winterstimmungsbeschreibung, sehr poetisch, intensiv!

  2. Gudrun Ebert sagt:

    Du wirst es nicht glauben, das passt auch hier. Hier ist auch Winter und Krähen gibt es hier auch. Und Eichhörnchen, die sich an den heruntergefallenen Grapefruits gütlich tun. Eines schleppte gestern eine Grapefruit über die Mauer.
    Deine winterliche Stimmungsbeschreibung gefällt mir.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert