Eine kleine Ablenkung am Abend.
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Spaziergang
Rainer Maria Rilke (∗ 1875 – † 1926)
Schon ist mein Blick am Hügel, dem besonnten,
dem Wege, den ich kaum begann, voran.
So faßt uns das, was wir nicht fassen konnten,
voller Erscheinung, aus der Ferne an —
und wandelt uns, auch wenn wirs nicht erreichen,
in jenes, das wir, kaum es ahnend, sind;
ein Zeichen weht, erwidernd unserm Zeichen …
Wir aber spüren nur den Gegenwind.
Nein nein, es folgt keine Interpretation, schon gleich gar kein “Was-will-uns-der-Dichter-damit-sagen”. Grad bei solcher Lyrik laß ich den geneigten Lesys Platz für alle Phantasie der Welt. Außerdem braucht der heutige Tag etwas, das eher neben der Reallität existiert, wie zum Beispiel ein Gedicht. Spürt dem nach, wie es auf euch wirkt …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 26.09.2021 waren positiv der vorbereitete Kalender für nächstes Jahr (ich hoff, ich hab nichts Wichtiges vergessen), viele gelesene Seiten, Bockwurst mit Senf und Weißbrot.
Die Tageskarte für morgen ist die Zehn der Münzen (Inneres und Äußeres in Harmonie bringen).


Dein vorbereiteter Kalender passt irgendwie zu Rilkes Zeilen. Der Blick in die Ferne. Hm.
(Vor einem Jahr war Vorausplanen obsolet, denk ich grad.)
Leider:! „Wir aber spüren nur den Gegenwind.“
Traurige Grüße
Helmut
Manche haben bei Gegenwind auch immer ein kleines „Huuiiiiih!“ im Kopf 😉
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Es wirkt gut, beruhigend irgendwie, weil es vieles gibt, was es zu empfinden gibt. Ich glaube, es war genau richtig, das jetzt zu lesen.