So scheint sie zu wachsen und wird doch geringer.
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Ich weiß nicht, ob es von meinem Alter, von meiner Gesundheit oder einfach von dieser, meiner, unserer Zeit und ihren Umständen bedingt ist, aber: Die Liste der Dinge, von denen ich mich verabschieden mußte und muß, und von all dem, was ich nicht mehr tun kann, wird immer länger.
Je mehr Möglichkeiten scheinbar geboten werden, umso weniger kann ich mich zwischen ihnen entscheiden.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 01.08.2021 waren positiv zwei schon lang anstehende Sachen erledigt zu haben, besonderer handgemahlener und handgebrühter Kaffee am Nachmittag, einige gescannte Zettel.
Die Tageskarte für morgen ist die Drei der Kelche.
© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Es ist doch so, dass, ich kann das sicher nicht verallgemeinern, aber vielen wird es so gehen, also dass in jüngeren Jahren vieles auf später verschoben wird. Oft verschoben werden muss. Finanzielle Gründe, Familienplanung, Berufstätigkeit, Unsicherheit, ob oder ob lieber doch nicht – also viel was uns . Wovon auch immer, abhält. Und plötzlich ist dieses später da. Ich könnte jetzt so vieles verwirklichen. Die Kinder sind schon lange aus dem Haus, der Berufsalltag ist vorbei, finanziell ist es immer noch eng, (eher enger, minimale Rente). Dafür zwickt und zwackt es hier und dort, depressive Phasen der letzten Jahre haben Spuren hinterlassen, der jugendliche Elan ist einer Müdigkeit gewichen, die ich nicht erwartet hätte. Na ja, ich habe keine Liste mehr!
Liebe Grüße,
Elvira
Ja, das ist wohl auch mein Problem! Ich hätte es nur nicht so prägnant ausdrücken können. Ich kann mich schlecht entscheiden und dazu kommt noch, dass ich so wenig Lust dazu habe.🌈🙋♀️
Meinst Du nicht, daß jede und jeder seine eigenen, passenden Worte dafür findet? Ich so, andere nur ein „Bäh!“
Stimmt. Aber dafür steht immer noch jede Menge zu Buche, weil es länger dauert, das ab zu arbeiten.
Deshalb hatte ich dich gefragt, ob du wieder zur Burg gehst. Ich möchte meine Kiepe verschenken, weil ich sie nie wieder auf dem Rücken haben werde. Rumstehen muss sie auch nicht, bis sie irgendwann jemand wegwirft. Dafür hänge ich zu sehr an ihr.
Grüße von nebenan.
(Na ins Schloß Altenburg geh ich, und nächste Woche schon zum Schloßfest nach Bad Düben …)
Der Zeitaufwand ist noch ein ganz anderes Kapitel der Geschichte, da stimme ich Dir unumwunden zu.
Leider kein Raum.
„Kiepe“, ein Gegenstand meiner Kindheit. Wenn die Großmutter und ich spazieren gingen, die Parks von Belvedere und Tiefurth, immer hatten wir die Kiepen dabei. Lasen jedes kleine Hölzchen, Zapfen, größere Teile vom Boden auf, um damit den Ofen und den Küchenherd anzufeuern.
Das geht uns vermutlich allen so, die schon etwas älteren Datums sind, aber ich stelle für mich auch immer wieder fest, das ich vieles gar nicht mehr tun muss, weil ich es nicht mehr brauche. Manches habe ich durch, es war mal und nun ist es auch gut. Das wiederum empfinde ich als Vorteil des Alters.
Ein unbestreibarer Vorteil. Ja. *nickend geantwortet*