2021,198: Gegangen

Eines meiner Lieblingslieder und andere Musik.

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Nach meiner Blueszeit (in der DDR), nach meiner Country-Epoche (1990 bis etwa 1997) – ich höre beides auch heute noch – kam und blieb bis heute meine Dark-Wave-/Gothic-Ära. Schöner Mainstream-Grufti-Klang muß es sein, meistens. Kein Wunder, daß ich nach heute bei Covenants “Call The Ship to Port” und ähnlichen Stücken mitwippe und mitsum­me (laut dazu zu singen traue ich mich nur noch, wenn ich alleine und unbeobachtet bin). Und ich denke an L’âme imortelle, Untoten, Nightwish (nur mit Tarja Turunen), Tanzwut, Qntal, Estampie und wie sie alle hießen und heißen. Neben Tarja gab und gibt es noch eine zweite Stimme, eine Männerstimme, die mir immerwieder Gänsehaut laufen läßt: Alexander Veljanov. Ob mit seinen Solowerken (oh, Porta Macedonica), mit der Band “Deine Lakaien” oder als Gast bei so vielen anderen. Die sonore Tonlage finde ich wirklich gut. Und die Nachtversion dieses einen Liedes versetzt mich sehr, sehr zuverlässig in eine besondere Stimmung. Deshalb verlinke ich es hier für euch. Deine Lakaien – Gone | Black Version (Official Video):

 

 

Ja, wirklich, ich kann bei solcher Musik entspannen (und bei Schlager, und bei Country, und bei alpenländischer und anderer echter Volksmusik, und eigentlich bei jeder Musik außer bei der von Dieter Bohlen). Ja, wirklich, ich kann alle Musik anhören und beinahe alle Musik gefällt mir (okay, die vorgenannt ausgeschloßne und vielleicht noch Noise Wall nicht).

Übrigens höre ich gerade ein Album rauf und runter, das es leider (noch) nicht auf CD gibt. Es heißt Haamit und wird von Pochwark zum großen Teil auf Erzgebirgisch gesungen. Wer sich einen Eindruck davon verschaffen möchte, kann ja mal dort reinhören.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 16.07.2021 waren positiv drei Generationen einer Familie in einem echten Elektroauto (Danke nochmal!), ich bin ziemlich trocken heingekommen, ich hatte keine Post.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Fünf der Münzen.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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2 Antworten zu 2021,198: Gegangen

  1. Oh, Blues dominierte meine Jugend in den 80ern in der DDR deutlich. Am häufigsten war ich wohl bei Stefan Diestelmann in der Kongresshalle. Ebenfalls Jürgen Kerth, Zenit, Engerling, Monokel, Hansi Biebl (meine erste Schallplatte 1979), Freygang (wenn die nicht gerade wieder verboten waren). Ich erinnere mich aber auch an internationale Größen wie z.B. Champion Jack Dupree. Freilich war der Stolz groß, möglichst alle Schallplatten der Reihe „Blues Collection“ zu besitzen, im DDR-Radio gab es, wenn ich mich recht erinnere, eine Stunde Blues in der Woche. Kurzum, als Kunde in der DDR mit Kutte und Tramper in Leipzig.

    • Der Emil sagt:

      Kunde war ich nicht, und so viele Blueskonzerte hatte ich auch nicht besucht, aber ich hörte alles, was da zu hören war. Die Kreisbibliothek mit ihren Schallplatten ersetzte die eigenen, gekauften – und ich hatte dann eben Kassetten.

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