Aber Recht muß ja Recht bleiben.
To get a Google translation use this link.
“Nein, das laute Anhören von Musik ist hier nicht gestattet! Das habe ich ihnen doch schon mehrfach erklärt?” Nur selten stieß eine Vorschrift wie diese, ein Vorwurf wie dieser bei mir auf so wenig Verständnis. Denn ich hatte keine Musik gehört, wirklich nicht. Und schon gar nicht laut! Die beiden Polizisten allerdings konnten oder wollten meinen Argumenten nicht folgen. Immer wieder wurde mir vorgeworfen, gegen das Verbot des Musikhörens verstoßen zu haben. Ich hätte – sogar noch in ihrem Beisein, nachdem sie auf diesen Platz gekommen waren – laut Musik gehört. Ja, es ging ihnen nur darum, daß ich Musik gehört hatte bzw. hätte. Das sei ja wohl offensichtlich! “Nun, Sie werden von uns jetzt kostenpflichtig verwarnt mit einem Verwarnungsgeld von 50 Euro und Sie erhalten einen Platzverweis, der für 24 Stunden gilt. Sollten Sie mit der Verwarnung nicht einverstanden sein oder gegen den Platzverweis verstoßen, wird gegen Sie ein Strafverfahren eröffnet werden, in dessen Ergebnis auch eine Haftstrafe auf Sie zukommen kann. Ist das jetzt endlich klar?” Zähneknirschend zahlte ich dann doch das Geld und ging leise schimpfend und weiterhin verständnislos davon. Denn ich, ich hatte nicht Musik gehört, sondern ich hatte Musik gemacht mit meinem Cello. Zur Freude all der nicht verwarnten Zuhörer auf dem Platz …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 05.07.2021 waren positiv drei reparierte Schreibgeräte, ein paar Seiten geschriebener Text, ein notierter Plan für die nächste Woche.
Die Tageskarte für morgen ist die Vier der Münzen.
© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


😳Da ging es wahrscheinlich um etwas anderes als um die Lautstärke, vermute ich mal…..
Ganz ehrlich: Das weiß ich nicht. (Und das ist bei vielen meiner „erfundenen“ Geschichten so …)