Der Kinderadvent.
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Meinen 11. Adventskalender hier widme ich allen, die kämpfen, allen, die krank sind, allen, die Unterstützung benötigen. Ich wünsche allen Menschen (und mir) eine im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Weihnachtszeit. Meine Kerzen brennen für Menschen, die Hoffnung brauchen.
Jetzt bleiben nur noch 22 Türchen. Ich hätte das Gedicht eher schreiben sollen …
Kinderadvent
Jeden Morgen eine Tür
im Kalender öffnen wir.
Schaun die Bilder an, die bunten,
haben Nascherei gefunden
oder etwas andres Kleines.
Eine Tür an jedem Morgen.
In den andern bleibt verborgen,
was uns in der Weihnachstszeit
jeden Morgen kurz erfreut.
Vierundzwanzig lange Tage
warten wir, ganz ohne Klage.
Bis vor der geschmückten Tann'
abends dann der Weihnachtsmann
steht im Licht des Kerzenscheines.
Ich schleiche mich davon und wünsche eine schöne Adventszeit.
Wer eine Gelegenheit sucht, zur Weihnachtszeit anderen zu helfen, der kann das im Dezember täglich ab 21 Uhr des Vorabends bei der Versteigerung von #hand2hand20 tun. Die Aktion ist eine gute Idee von Meg, ihr und allen Mitwirkenden danke ich dafür.
P.S.: Positiv waren am 01.12.2020 eine sehr nostalgische Adventskalenderpostkarte, ein langes Ferngespräch, Glühwein allein.
Die Tageskarte für heute ist XVIII – Der Mond.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Sehr schön Emil.
„Ferngespräch“, das Wort weckt Vorstellungen von reitenden Boten oder geheimnisvollen Telegrammen…Hab`s gut, lieber Emil, mit deinen schönen Ritualen-
Sonja
Damals™ unterschieden wir zwischen Telefonieren und Ferngespräch führen!
Ein wunderschönes Gedicht, das in mir ein brauchkribbeliges Gefühl aus der Kindheit zurück holt.
Ich habe schon öfter eine wahrscheinlich der deinen ähnliche nostalgische Adventskalenderpostkarte von einer Freundin geschenkt bekommen, eigentlich fast wie der Adventskalender aus der Kindheit, nur in Kleinformat.
Lieber Emil, das ist so ein schönes Gedicht. Es erinnert mich sehr an meine Kindheit. Und wenn ich noch mit Kindern arbeiten würde, dann nähme ich es mit. Ihnen wüde es gefallen. Das weiß ich.
Wann immer Du möchtest und Gelegenheit hast: Nimm es mit!
Das tue ich. Petras Wollsockengedicht kommt jetzt immer an die zu verschenkenden Wollsocken, dein Gedicht kommt in die Weihnachtspäckchen und wenn es wieder geht, zum Vorlesen bei den Kindern. Danke, Emil.
„Meine Kerzen brennen für Menschen, die Hoffnung brauchen.“ Also für alle. 😉
Dankeschön!
Seit Jahren schon. Am Anfang (2013) für eine ganz besondere Bloggerin, die leider nicht mehr unter uns weilt …
Da kenne ich auch eine. Hab‘ erst vor ein paar Tagen wieder an sie gedacht. Bärbel war ihr Name.
Die kannte ich auch. Und weil sie in der Nähe meines Herkunftsortes wohne, wollte ich sie immer mal besuchen.
Ich hab ihr Grab gesehen …
Ich glaube, es würde sie froh stimmen, wenn sie wüsste, dass wildfremde Personen noch an sie denken. 🙂 … ich finde es jedenfalls schön.