Der Müßigsitz und was er bringt.
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Manchmal sitze ich einfach nur in der Gegend herum und scheine mich zu langweilen. Aber nein, ganz im Gegenteil: Ich genieße die Muße, bis die Muse mich küßt. Sehr oft geschieht das nicht. Öfter huscht nach einiger Zeit etwas schnell und unscharf im Augenwinkel durch mein Blickfeld. Und wie intensiv und wie lange ich auch nach einem vermeintlichen Tier Ausschau halte – am Ende war es eine Ahnung, ein Phantom, eine der ungeweinten Tränen.
Die Zeit zum Herumsitzen nehme ich mir gern.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 23.07.2020 das Gespräch mit dem Hausarzt, der Kuchenrest, zwei nachher noch eines – also: drei Feierabendbier.
Die Tageskarte für morgen ist der Ritter der Schwerter.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich setz mich gern dazu! 😊
Writers Tears?
Lieber Writers Tea 😉
Musekuss oder Mußekuss? So Fragen, so oder so schön, was du da erlebst.
Und doch: Es hat gedauert, bis ich selbst es nicht mehr als untätiges Herumsitzen bewertete. Bis ich die Wichtigkeit für mich akzeptieren konnte.