Echtes Leben und Logik und Arbeit am PC.
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Erinnert sich jemand hier an Tabellenkalkulationsprogramme? Und an die darin enthaltenen Logik-Funktionen? Vor allem an die, die sich so einfach vom täglichen Leben in die Tabellenkalkulation übernehmen ließ? Richtig: WENN(Bedingung; DANN; SONST …) bzw. IF(what; THEN; ELSE …). Was soll daran schon schwierig sein? Nun, das ist recht einfach. »Wenn die Tankkontrolleuchte aufleuchtet, dann fahr' tanken, sonst bleibst Du bald stehen.« — Genau so funktioniert das in der Logik (und damit in einer Tabellenkalkulation) eben nicht. Dort heißt es: Wenn die Bedingung erfüllt ist (Tankkontrolle leuchtet), dann fahre bald Tanken, sonst (wenn die Bedingung eben NICHT erfüllt ist, also die Tankkontrolle NICHT leuchtet) – ja, wie bescheuert wäre es denn, wenn ich dann stehenbleiben würde mit dem Fahrzeug, immer dann, wenn die Tankkontrolleuchte NICHT leuchtet?
Und wie oft wird dieses Konstrukt Wenn-Dann-Sonst im täglichen Umgang miteinander genutzt als Forderung oder Drohung (z. B. Eltern/Kinder)? »Wenn Du DAS (nicht) machst/sagst, dann passiert (nicht) das, sonst geschieht (nicht) jenes.« (Dabei wird der Sonst-Teil oft weggelassen. Warum wohl?)
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 30.06.2020 ein Spaziergang an der Saale, Reden mit einem Freund, jetzt noch Dr. Who.
Die Tageskarte für morgen ist die Fünf der Münzen.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Eltern, Kinder, ehepartner