Das Hinausschreiben aus dem Kopf.
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Alte eigene Texte lesen, an die ich mich nicht erinnern kann. Kladden aus dem Schrank hervorkramen, die ich alle schon mehrfach durchgeblättert und -gelesen habe. Und immer wieder stolpere ich über Sätze, die mir unbekannt zu sein scheinen. Ich kenne wahrscheinlich mehr Zitate von anderen Menschen als von mir selbst. Vielleicht aber muß das so sein? Denn ich betone ja immer: Habe ich etwas aufgeschrieben, dann ist es raus aus meinem Kopf. Ich muß mich damit (vorerst) nicht mehr beschäftigen. (Deshalb schreibe ich über meine Verwunderung auch hier: Sie ist nachher raus aus meinem Kopf.) Hoffentlich begegnet mir nicht so bald ein irgendwann von mir geschriebener Satz unverhofft irgendwo auf einem Abreißkalender.
Einmal alles, was ich bisher an Text veröffentlicht habe, pro Blog in einem Buch sehen …
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 24.06.2020 zwei geflickte Gürtelschlaufen, vier weggebrachte Bücher, ein dreistündiger Spaziergang um das Gut Gimritz herum.
Die Tageskarte für morgen ist die Sieben der Schwerter. (Es ist eine brenzlige, heimliche und hinterhältige Situation zu befürchten.)
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Oh ha, da hoffe ich mal dass es gut ausgeht.
Oder erst gar nicht auftritt.
Daß Sätze von mir im Kalender …?
Nein, die Tageskarte
Nun, da bin ich ja gewarnt.
Hast du auch die Gutsbesitzerstochter mit dem blonden Flatterhaar auf ihrem stolzen Reitpferd gesehen?
🙂
Das ist mittlerweile eine Einrichtung der Volkssolidarität („Alten“-Hilfsorganisation aus DDR-Zeiten). Da ist nix mehr mit Reitpferd und flatterndem Haar. Vielleicht ein flatterndes Hemd, aber auch da war in der
schwülen Luft heute Fehlanzeige.
Hab doch nur bisschen rumfantasiert…
Ach, ach …