Mehr davon als guttut.
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Es sind so viele Seiten leergeblieben – nein, das stimmt ja gar nicht. Aber zwischen dem Datum der einen und dem der nächsten Seite klafft eine große Lücke. Jetzt schon mehrfach hintereinander, erst fünf, dann sieben, dann sechs und jetzt acht Tage. Und an all diesen ausgelassenen Tagen hatte ich genug zu tun, habe ich dieses und jenes gemacht und erlebt, war ich draußen unterwegs. Doch nichts davon steht in dieser Kladde, in der Unterwegskladde, die ich überall hin mitnehme, nichts davon und auch von allem anderen nichts. Das macht mich kirre, wenn ich es wie heute dann in geballter Form feststelle.
Zum Glück passiert mir das hier noch nicht.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 25.06.2020 ein Gespräch mit einem Künstler über Kunst und Wirklichkeit und Unwirklichkeit, eine kleine Küchenschlacht mit Einfrierende, die Baaaaaaaaaadewanne.
Die Tageskarte für morgen ist VI – Die Liebenden.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich versteh was du meinst – mein Tagebuch und auch mein Blog hat Löcher bekommen in den letzten Wochen… Es ist eine Gratwanderung, wie beum freihändig Radfahren. Irgenwann muss man wiedet an den Lenker greifen um den Sturz zu verhindern. Aber loszulassen (!) zwischendurch ist ein Gefühl der Freiheit…