Im Laufe der Zeit gewandelt.
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In sehr jungen Jahren verwendete ich sie auch. Die sogenannten Kosenamen wie Schatzi, Maus oder Mausi, Schnucki oder Schnecke. Das ließ mit zunehmendem Alter nach. Und Mutti oder Mama kommt bei mir einfach nicht in Frage. (Ich gestehe: Schatz rutscht mir wohl in seltenen Momenten noch raus.) Was ich heute verwende, ist ein bewunderndes, von Herzen kommendes “Weib”.
Weder ich noch die so Angesprochene können in diesem Wort etwas Abwertendes erkennen.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 16.06.2020 “das zehn zeilen buch”, ein vereinbartes Treffen, eine fertige Sendung.
Die Tageskarte für morgen ist die Fünf der Schwerter.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Fällt mir doch gleich „… du mein Abendweib …“ von In Extremo ein. So wie Du das verwendest, ist es ein schönes Wort!
Es war und ist bei mir immer ein schönes Wort. Weiblichkeit. Die ist weich und festhaltend und anziehend und tröstlich und und und …
Deshalb gehört bei mir Weib zu Mann und Frau zu Herr — immernoch.
Mausi wurde ich gerufen. Nein!! Nicht von meinem Mann. Der nennt mich ganz anders, nichts von deinen Beispielen. Meine Mutter rief mich so. Irgendwann war mir das peinlich. Ich erinnere mich an eine Situation, da rief sie quer durch die Straßenbahn: Mausi, wir müssen aussteigen. Ich erinnere mich her nicht daran, ab wann sie mich nicht mehr so rief. Aber vielleicht war das der Moment, an dem unsere Probleme begannen.
Ich finde an dem Wort auch nichts Abwertendes. Meine Weiblichkeit habe ich mir immer bewahrt. Ich wollte nie ein besserer Mann werden, um gesellschaftlich bestehen zu können. Bei „Mausi“ oder gar „Schnecke“ wäre ich aber ausgerastet. Das weiß ich.