2020-150 — Mitgespielt

Im Laufe der Zeit, des Lebens verändert sich auch da so einiges.

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So manche Menschen verbringt ja ziemlich viel Zeit damit. Sehr viel Zeit. Womit? Ach so, ja: Damit, andere Menschen dazu zu bringen, ihnen ein paar Wünsche zu erfüllen, ihnen das zu geben, was ihnen zusteht. Da ist von Bitten über Betteln bis hin zu Bedrängen und (moralischem) Erpressen alles machbar. Hauptsache, der eigene Wille wird durchgesetzt. Doch doch, sogar eine meiner Ehefrauen war ein solcher Mensch, und sie hat mir gegenüber genau das mehrfach “zugegeben”. Die konnte, beherrschte das wirklich, und ich hab das Spiel einfach mitgespielt … Ja, ich war so dumm. Und irgendwann habe ich das auch einmal ausprobiert, dieses Andere dazu bringen, zu tun was ich will. Ich bin in fast allen Fällen ziemlich grandios gescheitert damit.
 
Heute nutze ich viel mehr Zeit zum Danken als zum Bitten – und ich kann mit einem Nein viel besser als früher umgehen.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Positiv waren am 29.05.2020 das Quatschen mit der allerallerallerbesten Freundin, neue Informationen über meinen Vater, und jetzt beginnend Papier & Kerzenschein & Feder & Tinte & Wein.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Neun der Schwerter.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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2 Kommentare zu 2020-150 — Mitgespielt

  1. wildgans sagt:

    Hört sich echt gut erwachsen und durchreift an!

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