Beinahe ruinierte Arbeit.
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Heute wurde ich so doof gestört, daß ich meine Arbeit im Radiostudio abbrechen mußte. Vorgesehen war eine Sendung “live on tape”, die Störung passierte nach etwa 45 min von 60 min. Ja, mit “etwas” Schnitt konnte ich die Sendung fertigstellen: Die restlichen 15 min aufzunehmen und dranzupappen dauerte “nur” fast eine Stunde. Aber so richtig sauer war ich nicht wegen Störung und Mehrarbeit, sondern wegen meiner (durchaus angemessenen) Reaktion darauf, die ich als berechtigt, aber unprofessionell bezeichne. Wie verdreht ist das denn?
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 22.01.2020 mein pünktliches Ankommen, eine trotzdem fertige Vorproduktion, erledigte Vorbereitungen für morgen.
Die Tageskarte für morgen ist XI – Die Gerechtigkeit.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Gut reagiert! Wenn man sich immer zurücknimmt, gewöhnen sich die andern schnell dran, fordern es gar ein. Deshalb ist es gut, „echt“ zu reagieren!
Trotzdem ärgerte ich mich über meine Reaktion, nicht über die Störung. Das ist, was mich so irritierte.
Du hast eben einfach reagiert!
Das ist doch ein gutes Beispiel für die Situationen, die wir oft, manchmal täglich im Leben plötzlich vorfinden. Gegen alle Planung. Und dann ist Improvisation gefordert. Wunderbar, wie du das gehandelt hast!