Und doch nicht greifbar.
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Das Schweigen wächst sich aus zu einer Stille, die mich zu erdrücken droht. Das ist mehr als Schweigen. Wenn letztlich Antworten verweigert werden und deshalb nicht mehr verstehbar ist, was … Geschah? Passierte? Getan wurde? Unterlassen wurde? Kommen wird? Fehlt? All das ist im Schweigen nicht zu klären. Irgendwann gehen mir dann die Worte aus – nein, sie sind noch da, in mir, häufen sich als Fragen, Bitten, Vorwürfe, Zweifel und Selbstzweifel in mir und können doch nicht mehr hinaus. Denn: Da ist kein Gegenüber mehr, nur diese Wand. Aus Schweigen, aus Stille, aus …
Nein, es ist keine Wand. Es ist das absolute Nichts. Kein Punkt, an dem ich mich festhalten, an dem ich etwas festmachen kann. Keine Linie, kein Spiegel, keine Fläche, keine Kurven – da ist nichts. Auch kein Raum, keine Leere; nur Stille. Und ich frage mich, ob das das Ende ist. Wovon? Von allem, befürchte ich. Von allem. Mancher schrieb mir, daß er sich von der Stille eingehüllt, gar geborgen fühlt. Doch war diese Stille ein solches Schweigen, derart massiv?
Nach dem Verstummen wird im Schweigen nichts mehr gut.
(Es ist alles gut, es ist nichts Akutes, nichts Reales, nur ein Gedankengang zum Schweigen, zur Stille und zu allem.)
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Am 09.08.2019 waren positiv ein erledigter Kaufauftrag, abgesprochene Planung, sortiertes Papierzeug.
Die Tageskarte für morgen ist die Königin der Münzen.
© 2019 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich würde solch ein Schweigen, ein plötzliches Schweigen grausam finden.
Es wäre so schmerzhaft wenn nichts mehr käme.
Es ist nicht nur grausam …
Ich habe solche Zeiten erlebt und lange festgehalten, weil ich dachte, ich könnte noch etwas ändern. Ich müsste nur besser werden….na ja, hat natürlich nicht geklappt. Die Auswirkungen spüre ich heute noch, obwohl es schon Jahre her ist.