Ich fülhe, wie sie schreibt.
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Ich hatte ein Vaterland
Gisela Steineckert (∗ 1931 )
Ich hatte ein Vaterland
das war mir mütterlich gesonnen
es schwankte immer am brüchigen Rand
hat alles verlorn und wenig gewonnen
Ich hatte ein Heimatland
das verhieß mir friedliche Zeiten
es baute um sich eine schützende Wand
die wucherte in unsere Breiten
Ich hatte ein Vaterland
da gab es Wärme und Nähe
und viel, das ich nicht sah, oder nicht verstand
mein Herz wollt‘, daß ichs anders sähe
Heut wärs einfach, nur das zu sehn
was schwer zu ertragen war
aber manchmal möcht ich mich umdrehn
und wieder nach Hause gehen
Gisela Steineckert: Das Schöne an der Liebe. Gedichte. S. 57.
© 2000 Verlag Das Neue Berlin, Berlin. ISBN 9783360009371
Ja, tatsächlich: Einfach einmal wieder nach Hause, in die Heimat gehen, nicht für immer, nur für die Zeit, die es braucht, das Schöne und das Andre zu sehen, zu erkennen und wieder unterscheiden zu lernen. (Ich singe jetzt lauthals ein Lied von Wolfgang Petry, tatsächlich. Welches es ist, können sich die meisten Leserinnen und Leser und Lesende anderer Varietäten selbst zusammenreimen.)
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 04.07.2019 waren positiv das umgeräumte Fliewatüt, die abgeschloßnen Vorbereitungen für #BruderEmil, Zwiebelquark.
Die Tageskarte für morgen ist das As der Kelche.


Nach Hause gehen möchte ich auch, das eine und das andere unter einen Hut wissen und Ruhe finden. Ich fürchte, dass es nicht gehen wird, immer noch nicht, vielleicht nie.
Zurück in DIESE Heimat wird nie möglich sein. Ja.
Zurück geht nie – weder in die „alte“ Heimat noch ins „alte“ Vaterland!
Lesen…..Fühlen….Heimat………..Tränen
Immer bleibt ein Gefühl von Sehnsucht nach dieser Heimat, die unwiderruflich verloren ist…
Oh jaaaaaa …
😘