Wahrscheinlich sogar vom Aussterben bedroht.
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In diesem Zusammenhang ist es noch gebräuchlich, und doch ist es nur noch sehr selten zu sehen oder zu hören. Dieses alte Wort. Dieser Saurier der Deutschen Sprache. Dieses Überbleibsel aus dem frühen Mittelalter, so scheint es, wird nicht mehr benötigt. Aber ich, ich brauche und nutze es heute.
Rechtschaffen.
Denn: Ich bin rechtschaffen müde.
Gute Nacht.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 21.11.2018 waren ein Fußboden, Steak, ein Bier zuviel.
Die Tageskarte für morgen ist die Zehn der Kelche.
© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


In dieser Wortkonstellation habe ich es noch nie gelesen oder gehört.
Laut Duden ist dies aber möglich.
Ich kenn das (aktiv) nur in dieser Redewendung …
Ich kenn es nur in Begleitung einer Person, um sie zu beschreiben.
Ein Wort, das impliziert, dass man nur, wenn man etwas geschaffen/geleistet hat, recht also richtig ist und müde sein darf. Ein Wort, dem ich trotz seines kuscheligen Klangs, sehr ambivalent gegenüberstehe. Es riecht ein bisschen besorgt-bürgerlich. Hm … aber ich verwende es in einer synonym zu nennenden schweizerdeutschen Form (‚währschaft‘) zuweilen dennoch …
…. auch im Kontext – wie du – mit Müdigkeit.
Ich kenne es auch, rechtschaffen müde. Und bin es auch. Gute Nacht zusammen!
Das höre ich schon noch immer mal wieder, ich selbst benutze es auch und ich mag es, rechtschaffen müde zu sein. Ich mag auch rechtschaffene Menschen, wobei ich dies gerne in dem Sinn verstehe, dass eine/einer eine ehrliche und gute Arbeit macht.
Oh, das Wort gefällt mir und sollte keinesfalls vergessen werden! 🙂 Danke fürs Erinnern!
Es wird übrigens meines Wissens häufiger von Rollenspielern verwendet, um die Gesinnung eines Charakters zu beschreiben. Wer rechtschaffen ist, der ist ehrlich und an Gerechtigkeit interessiert. 🙂
LG
Julia