Im Traum (Nº 286/2018)

Aber eben nur dort.

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Im Traum war ich in der Lage, sie auf der Straße anzusprechen und die mir auf der Seele brennende Frage zu stellen. Im Traum ließ ich meiner Neugier tatsächlich freien Lauf. Im Traum lächelte sie mich einfach an. Schelmisch fragte sie mich im Traum, warum ich diese Frage nicht viel früher gestellt hätte – ich wäre doch keiner, der sich schämt? Im Traum schämte ich mich nur ganz, ganz wenig, diese Frage mit “Doch!” beantworten zu müssen. Und dann gingen wir im Traum gemeinsam in die Heide. Im Traum fanden wir die Wildfütterung, genau die, die ich mir erträumt hatte. Und im Traum geschah dann auch das, was ich mir schon seit Jahren erträumte, einfach so. Es war im Traum nichts Besonderes: Sie zeigte sich mir nackt. Im Traum hatte ich eine sehr, sehr gute Digitalkamera. Allerdings durfte ich auch im Traum keines der Bilder veröffentlichen, nach denen sie eindeutig auf der Straße zu erkennen wäre. Im Traum durfte ich aber mit allen anderen Bildern machen, was ich wollte. Im Traum war sie locker und offen und schamlos. Es herrschte wunderbares Licht im Traum und wir blieben ungestört. Im Traum konnte auch ich alles aussprechen. Im Traum. Im Traum war alles ganz einfach und völlig normal.

Als ich im Traum noch ein paar zusätzliche Detailaufnahmen für sie machen sollte und sie sich dazu in die entsprechende Pose begab, wachte ich auf.

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 13.10.2018 waren ein morgendlicher Traum, ein kurzer Mittagsschlaf, stolzes Widerstehen.
 
Die Tageskarte für morgen ist XII – Der Gehängte.

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Über Der Emil

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0 Kommentare zu Im Traum (Nº 286/2018)

  1. Nati sagt:

    Was wären wir ohne unsere Träume.

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