Unterschiedlich geduldig.
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Das Herz kann noch warten, wenn der Verstand längst von der Sinnlosigkeit des Wartens überzeugt ist; leider hat der Verstand manchmal Recht.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 26.05.2018 waren das Erwachen, Kartoffeln mit Rührei und Gurkensalat, etwas Vorgeführtes.
Die Tageskarte für morgen ist die Vier der Münzen.
© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Schön formuliert.
Bei mir ist das anders, da wendet sich das Gefühl bereits ab, während der Verstand als advocatus diaboli noch für ein Zuwarten plädiert, und so gibt es dann eine geringfügige Verlängerung, in der sich in der Regel aber genau das bestätigt, was das Gefühl schon „wusste“.
Auch, wenn das jetzt nach Klischee klingt, so scheint genau das den Unterschied zwischen Weiblein und Männlein auszumachen, statistisch betrachtet …
Kann sein, ich kann das nicht beurteilen, ob es da geschlechtsspezifische Unterschiede gibt.
Ewiges Warten im Zen
Ein Schüler kommt zu einem Zen Meister
und bittet ihn darum,
ihm zur Wahrheit zu verhelfen.
Dieser sagt: „Kannst du warten?“
Der Schüler fragt:
„Wie lange?“
Darauf der Meister:
„Verschwinde von hier.
„Das Herz“ ist einfach älteren Datums 🙂