Is Haisl
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Ein kleines Holzhaus am Waldrand, außen mit braunschwarzen Brettern verkleidet. Die Balken und die geschlossenen Fensterläden sind orange gestrichen. Davor stehen direkt am Haus eine gelbe und etwas weiter vorn eine rostbraune hölzerne Bank. Der aus dem Dach aufragende Ziegelschornstein sieht etwas windschief aus …
In dem “Haisl” und im umgebenden Wald sammelte ich viele, sehr viele Erinnerungen mit meinen und an meine Großeltern; dort lernte ich viel über all das, was zum Wald gehört.
Manchmal packt mich die Sehnsucht danach, und dann sehe ich dieses Bild vor mir, meist noch in schwarz-weiß …
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 25.05.2018 waren Scnitzel, Nachmittagsschlaf, mehrere Gewitter.
Die Tageskarte für morgen ist das As der Kelche.
© 2018 – Der Emil. Text & Bild unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).



Das Häuschen meiner Tante, ein ähnliches Erinnerungs-Sehnsuchts-Haus wie deines, ist heute verkauft worden. Ich will nicht wissen an wen und was der dann was damit macht. Ich will es im Herzen halten, so wie es für mich ist. Traurig bin ich trotzdem sehr. Komisch. So ist das Leben….
Wie gut es tut, von deinem Walderinnerungshäuschen zu lesen!
Mein Erinnerungs- und Geburtsthaus ist vor …zig Jahren abgebrannt. Es hieß, die Tante habe den Badeofen zu dolle angeheizt, dann hieß es, der Nachbar brauche Fläche…Vorbei.
Gestern war den ganzen Tag über eine ganz heftige „Wuselei“. Am Abend schien die Sonne noch lange und ich habe mir vorgestellt, wie sie früher auf der Bank vor dem Haus gesessen haben. An Besitz gab es manchmal nicht viel, aber die Ruhe nach dem Tag, die Gemeinsamkeit und die Bank, das finde ich viel, viel mehr.
Dann war das Fenster auf und das Fanderl-Wastl war zu hören … Hach!