Fünf Sätze über mich (Nº 142/2018)

Dinge, die ihr nie wissen wolltet.

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Ja, es gibt Eigenheiten und Wünsche und Phantasien, also Wahrheiten über mich, die niemand wirklich wissen muß. Trotzdem verrate ich heute fünf dieser Sachen:

  1. Rohen und gekochten Schinken esse ich nur, wenn ich wirklich viel scharfen Meerrettich drauftun kann.
  2. Ich vermisse immer öfter die Uhren im öffentlichen Raum und in Räumen ohne Uhr fühle ich mich oft hilflos.
  3. So ziemlich jede Frau, mit der ich mich länger als zehn Minuten unterhalte, möchte ich gern einmal nackt sehen.
  4. Meine Höhnenangst ist wirklich schlimm, allerdings kann ich sie völlig unplanbar ab und zu wirklich beherrschen.
  5. Es gibt Träume, und es gibt Träume; von letzteren habe ich definitv mehr als genug.

 

Ach, stört Dich etwas davon? Das alles war auch schon so, als Du nichts davon wußtest. Und außer Deinem Wissen darum hat sich nichts, aber auch gar nichts geändert.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 22.05.2018 waren das geschaffte frühe Aufstehen, viele in kurzer Zeit erledigte Dinge, Knabberzeugs am Abend.
 
Die Tageskarte für morgen ist der Ritter dern Münzen.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Fünf Sätze über mich (Nº 142/2018)

  1. „Ich vermisse immer öfter die Uhren im öffentlichen Raum …“
    Vermisst Miss auch, vor allem immer der Blick ins leere und dann die zeitlose enttäuscht…
    😁
    ..mit blauen 🐘 Grüßen

  2. Myriade sagt:

    Das sind aber keine schrecklichen, dringend zu versteckenden Wahrheiten 🙂

    • Der Emil sagt:

      Wenn Du mit dem Wissen um 3. mir gegenübersitzen und mit mir reden würdest … Wäre das … naja, wie soll ich diese Frage jetzt sinnvoll und p.c. beenden?

  3. Myriade sagt:

    Ich finde da nichts Schreckliches daran, sein Gegenüber nackt sehen zu wollen oder sich sonstwas vorzustellen. Solange es bei der Vorstellung bleibt, tut das niemandem weh …


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  4. Gudrun sagt:

    Ach, Emil, lass mal. Wir können uns dich auch nackt vorstellen.

  5. gkazakou sagt:

    ich finde, sich seine Mitmenschen nackt vorzustellen, sehr tugendhaft. Denn die Klamotten sind doch nur Schein und Lüge, Täuschung und Möchtegern.

  6. Ich frage mich nur was dann wäre, wenn du die jeweilige Dame dann tatsächlich nackt sehen würdest.

  7. snoopylife sagt:

    Alles vollkommen legitim. Fast bin ich ein wenig enttäuscht 😉

  8. piri ulbrich sagt:

    touché – alles gut. Für beziehungsweise gegen die öffentlichen Uhren habe ich ein Handy und zum andern, hättest du mich fragen können!

    • Der Emil sagt:

      Hm. Gerade die Uhren im öffentlichen Raum sind verlorengehendes Kulturgut, sie prägten lange die Ansicht von Ortschaften (Kirchtumuhren) und Städten. Was gab es da alles an wundervollen Formen! Handy und Armbanduhr sind dafür meiner Meinung nach kein Ersatz.

      Das mit der Frage … darüber können wir nochmal nichtöffentlich sprechen, ja?

  9. Ich stelle mir vor, dass die Damen sich vorstellen, mich nackt zu sehen. Schon als kleiner kickender Bub habe ich den Ball gerne der fremden Hälfte des Spielfeldes überlassen. Ansonsten gehe ich konform mit Gerda Kazakou.

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