#BruderEmil (Nº 141/2018)

Auf einem Berg im Funkloch.

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Nur kurz, denn ich bin gerade … Drei Tage war ich als Mönch und Schreiber alter Hand­schrift auf einem Mittelaltermarkt. Es war einfach nur absolut passend, alles. Ja, ich habe mir manchmal besseres Internet und besseres Telefonnetz gewünscht, hatte ich doch bei Twitter dazu aufgerufen, mich zu besuchen. Und ich wollte viel mehr Nachrichten schicken!

Kurzes Fazit: Menschen interessieren sich für die alte Deutsche Schreibschrift, ob sie nun Sütterlin oder Kurrent oder Kanzleischrift genannt wird. Ganz wunderbarer Nebeneffekt: Eine Geschichtsstudentin aus Hannover war erst vor kurzem im Deutschen Tagebuch­archiv und recherchierte dort verschiedene Dinge. Hach! Mein Entziffern und Abtippen bringt doch etwas, macht verloren geglaubtes Wissen wieder zugänglich.

Für eine Weile bleibt die Kutte nach dem Waschen jetzt erstmal im Schrank. Aber ich werde sie wieder tragen.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 21.05.2018 waren Singen mitten in der Nacht, wunderbarer Schlaf im Schlafsack auf einer Tischplatte, ein trauriger Abschied mit Wiederholungsversprechen.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Zehn der Stäbe.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu #BruderEmil (Nº 141/2018)

  1. Sofasophia sagt:

    Ich freu mich einfach ganz toll mit!

  2. wildgans sagt:

    Beim Lesen fühlt man so schön mit. Vor allem das Singen in der Nacht, hach! Klar, wenn dergleichen zu Ende geht, ist es traurig. Man zehrt einfach eine Weile…

  3. Gudrun sagt:

    Ich freue mich sehr für dich, Emil.

  4. Ein tolles Erlebnis das du lange mit dir herum tragen kannst.
    Es war auch sicherlich ein schönes Gefühl des Miteinander auf solch einer Veranstaltung.

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