Schwierige Entscheidung.
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Plötzlich seht ihr einen Menschen und ihr seid euch sicher: Kenn' ich! Nur woher? Wenn, dann muß die letzte Begegnung Äonen, mindestens aber 15 bis 20 Jahre zurückliegen. Aber ihr kennt diesen Menschen sicher. Und nun, was tun? Ansprechen oder weiter/wieder verstecken?
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 13.02.2018 waren geschaffte Musik, eine erhaltene Lieferung, ein völlig unerwartetes Treffen.
Die Tageskarte für morgen ist der Bube der Kelche.
© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Weitergehen ist kein Versteck.
Diese Frau da an der Fleischtheke. Das war eindeutig Wenke aus der zweiten Klasse mit den blonden Zöpfen und dauernd Nasenbluten. Ich beäugte diese Frau, die Wenke hätte sein können aber nun kurze blonde Haare hatte, jeden Freitag bis ich den Mut fand, sie zu fragen. Sie gab zu, dass ich ihr ähnlich bekannt vorkam wie sie mir. Wir stellten uns fragen und inzwischen weiß ich über Wenke schon eine ganze Menge und sie über mich auch. Zum Beispiel wo wir zu Schule gegangen sind. Inzwischen grüßen wir uns jeden Freitag wie uralte Schulfreundinnen und ich weiß, das sie jeden Freitag einkaufen geht, weil sie als Hauswirtschafterin für einen Pflegedienst tätig ist. Sehr sympathisch, diese Marion, die auch gut Wenke sein könnte. Vorsichtshalber habe ich immer ein Taschentuch mit. Falls sie Nasenbluten bekommt.😉✨
Hatte ein ähnliches Erlebnis wie karfunkelfee. Habe eine Frau angesprochen, die mir bekannt vorkam, und sie hätte auch schwören können, dass sie mich irgendwoher kennt. Haben auch in Erinnerungen gekramt bis zur Kindergartenzeit, aber wir können uns nie begegnet sein. Komisch. Aber es war ein unterhaltsamer Abend!
Ansprechen und erklären. Manchmal hat man sich geirrt, aber man hat aber ein interessantes Gespräch gewonnen.
Bauchgefühl abfragen: Im Sympathiefall ansprechen.
Ich habe das genau gegenteilige Problem: erinnere mich sehr schlecht an Gesichter. Namen, Zahlen alles kein Problem, Gesichter eher nicht. Ist auch mal hilfreich: ich komme nicht (oder doch ausgesprochen selten)in die beschriebene Situation. Das einige Mitmenschen mich für arrogant halten ist die Kehrseite der Medaille …
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Da bist du nicht alleine mit dem Problem. Wenn ich jemanden nur einmal gesehen habe, erkenn ich denjenigen nicht wieder. Da muss er/sie schon etwas sehr auffälliges an sich haben, das es mir auffällt. In der Menge erkenne ich noch nicht einmal meine Familie wieder und muss suchen ohne Ende. Da Versuch ich krampfhaft zu überlegen was sie gerade tragen. Mein Mann kennt das Problem und macht sich dann bemerkbar. Bei Außenstehenden komme ich dann auch oft Hochnäsig rüber, als ob ich es nicht nötig hätte zu grüßen.
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Mein Problem ist, dass ich eher viel zu viele Gesichter wiedererkenne, sehr viele auch, mit denen ich nie wirklich persönlichen Kontakt hatte, darum ist der Reiz, jemanden deshalb anzusprechen, gering, es sei denn, dieser Mensch sei jemand, mit dem ich mir einen aufgefrischten Kontakt für vorstellbar halte.