Zwei schlendern in der Dämmerung (2017: 240)

Und es ist Liebe.

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Sie hat ihren Kopf an seine Schulter gelegt, er hält sie im Arm. Die beiden sitzen da und genießen die Sonne, die auf dem Weg zum Horizont ist, mit geschlossenen Augen. Plötzlich knutschen sie heftig miteinander, jaja, sie küssen sich nicht nur, sie knutschen. Sie liegt in seinen Armen halb vor seiner Brust, er beugt sich hinab, nein, sein Kopf wird von ihren Händen hinabgezogen. Nach einer Weile sitzen sie wieder “anständig” nebeneinander, lächeln sich an.

Schließlich sagt er: “Komm, wir gehen noch ein paar Schritte.” Hand in Hand schlendernd genießen sie die Dämmerung am Waldrand.

Die weißen Haare der beiden hätte ich beinahe übersehen.

[F.M.: Gehn zu (z)weit (unveröff.)]

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Das Gute am 28.08.2017 waren meine Pünktlichkeit zum Schichtbeginn um 6.30 Uhr, geschaffte Audioschnittpfriemelei, eine Erinnerung an etwas nie Gesehenes (das doch so möglich wäre).
 
Die Tageskarte für morgen ist der König der Kelche.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Zwei schlendern in der Dämmerung (2017: 240)

  1. Sofasophia sagt:

    Weiße Haare hindern (mich) nicht am Knutschen. 😉

  2. Arabella sagt:

    Weiße Haare….unglaublich dieses Wort.
    Mein Haar ist leuchtendes Silber, jedes einzelne davon hätte hätte einen König verführt Ritter auf Reisen zu schicken…
    Ute heiße ich, nach der Mutter im Nibelungenlied die mein Vater so liebte…

  3. Es ist immer wieder schön zu sehen das die Liebe keinen halt vor dem Alter macht.

  4. Weena sagt:

    Oh, das ist ein Bild, wie ich es mir für mich gewünscht hätte. Es ist anders gekommen.

  5. hummelweb sagt:

    Hach, schön. Und vielleicht entwickelt sich mit uns tatsächlich eine Generation Weißhaar, wo wir solche Szenen öfter genießen können 😉

  6. hummelweb sagt:

    Wahrscheinlich hast du recht! Dabei ist es so schön, sich mitzufreuen.

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