Weg vor mir
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Da ist ein notwendiger Weg vor mir. Ich weiß, daß ich ihn gehen muß. Sein Ziel aber ist nicht vorhersehbar. Es kann entweder das sein, was ich erträume, oder etwas, das ich befürchte. Vielleicht erreiche ich, wenn ich diesen Weg gehe, auch etwas ganz anderes, etwas, das ich niemals in Betracht zu ziehen vermochte. Von diesem Weg weiß ich nur um seine absolute Notwendigkeit, nichts mehr. Das macht mir übergroße Angst.
Wärst Du dabei an meiner Seite, wären viele Dinge abseits dieses Weges “erledigt”, und ich würde den Mut und die Kraft für diesen Weg finden.
Heute könnte ich das einordnen in [F.M.: Gehen zu (z)weit (unveröff.)]
Das Vorsatz der – neben dem Kliniktagebuch – geführten Kladde verbarg auch diesen Zettel lange Zeit vor meinen Augen. Die benutzte Handschrift kann ich zeitlich überhaupt nicht einordnen. Aber ich selbst habe es geschrieben, dessen bin ich mir sicher. Und so ist der Ursprung für den Text oben mindesten sechs, eher aber viel mehr als zehn Jahre alt. Und ich habe keine Ahnung, ob ich schon oder noch auf diesem Weg bin.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Das Gute am 05.04.2017 waren nächtliche Schreibwut, Ausschlafen, eine Menge eingelesener Text.
Die Tageskarte für morgen ist die Drei der Münzen.
© 2017 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


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Viele befinden sich auf diesen Weg.
Herzklopfen und Kack in den Hosen.
Ich befürchte, es kommt gut. (Sonst ist das Ende der Strasse noch nicht erreicht) *hoffnungsvoll*
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Es ließ mir keine Ruhe. Ein StarOffice-Dokument (erstellt mit StarOffice 5.0) aus dem Januar 2000 enthielt den Text. Siebzehn Jahre und tatsächlich heute noch immer …
mir fällt grad nichts G’scheites zu deinen guten Texten ein und mein Kopfnicken gegebenenfalls Kopfneigen kannst du leider nicht sehen – und nur nen Punkt machen, wollt ich nicht!
Danke, vielen Dank.