Auf einmal geht, was nie ging.
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Über dem Blättern in alten Heften und Zetteln vergaß ich die Zeit. Oder nein, ganz im Gegenteil: Die vergessne Zeit war wieder da. Und ich mitten in ihr. Konnte bei dem einen oder anderen Text wieder ganz in der Situation sein, nicht nur von außen, von jetzt, mit Abstand draufsehen. Nein, drinsein, erleben. Erinnern. Ich. Mich. (Das versuche ich seit vielen Jahren, bisher erfolglos.)
Und dann der rosa Brief. Der, den ich 1985 um Jahre zu spät fand. Der, in dem sich eine Frau für eine Ohrfeige bedankt, die ich ihr gab. Nie, nie konnte ich mich daran erinnern – gestern ging es. Gestern habe ich auch zum ersten Mal den Satz auf dem Umschlag übersetzen lassen: «Amour et haine je touche les pour toi au même moment». Und mir ging und geht es dementsprechend …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 15. Juli 2016 waren die Bestellung, die Erinnerungen, an denen ich nicht verzweifelte.
Tageskarte 2016-07-16: Die Drei der Münzen.
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