Nº 151 (2016): Am 30. Mai ist der Weltuntergang.

Zumindest teilweise.

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Ich mag einfach nichtmehr. Wenn ich nicht so viel Angst vor dem hätte, was nach dem Aufhören kommt – oder eben nicht mehr kommt … Weil dann nämlich die Leere kommt. Irgendwie jedenfalls. Denn dann ist ja etwas ganz wichtiges weg, etwas, das mich jahrelang beleitet hat, mir die Leere füllte. Etwas, das mich mit der Welt verbindet. Etwas, das mich auch etwas von der Welt sehen ließ. Ich wollte schon längst … Bringt mir ja auch nicht wirklich etwas. Also warum damit weitermachen. Wozu.

Viel zu oft ärgere ich mich darüber, daß ich damit nicht längst schon aufgehört habe.

Ich weiß nicht, ob ich es aushalte. Ob ich es schaffe. Aber ich will damit aufhören. Jetzt. Mich nicht mehr darüber ärgern. Endlich. Aufhören am Tag des Weltuntergangs.

 

Nein nein, ich meine nicht das Bloggen. Ich rede vom Fernsehen.

 

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 29. Mai 2016 waren der geschaffte Bügelberg, etwas, das ich überraschend bekam, ein Abendspaziergang.
 
Tageskarte 2016-05-30: XIV – Die Mäßigkeit.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Nº 151 (2016): Am 30. Mai ist der Weltuntergang.

  1. Gudrun sagt:

    Ach ja, gut, dass du mal wieder daran erinnerst. Ich meine, an den Weltuntergang.
    Nur, dass ich nun einen Ohrwurm habe, das nehme ich dir übel. 🙂

    • Der Emil sagt:

      Ist aber nunmal der einzige Tag, an dem dieser Ohrwurm paßt. Ich hab ihn auch.

      • Gudrun sagt:

        Du hattest ihn mir schon im vergangenem Jahr verpasst. 🙂
        Aber Weltuntergänge gab es doch jetzt dauernd mal. Einmal war es ein Meteorit, dann …
        Übrigens, das mit der Hintergrundbeschallung kenne ich auch. Dabei würde ich viel lieber schwatzen, aber das geht schlecht mit der Kiste.

  2. puzzleblume sagt:

    Was hast du abgemeldet?

    • Der Emil sagt:

      Abmelden nutzt ja nichts mehr. Nicht mehr einschalten, diese Geräte, die Glotze …

      • puzzleblume sagt:

        Glotze- und Handy-Fasten wirkt ab und zu mal ganz reinigend, dem stimme ich vollkommen zu. Die Konsequenz beim Handy durchzustehen halte ich für schwieriger, weil manche Menschen ihren verletzliches persönliches Wertempfinden dagegen in die Waagschale werfen und insistieren: „Aber für mich machst du doch eine Ausnahme?“ Interessante Zeiten…

  3. kat+susann sagt:

    Du könntest probehalber auf Radio umsteigen..dann wären ersteinmal nur die Bilder aussen weg. Die im Kopf zwar nicht, aber die kannst du immerhin selber gestalten.
    Ach so.. und das Radio sollte alt sein und etwas rauschen und knacken…dann magst du es auch nicht zu laaaaange anhaben.
    S.

    • Der Emil sagt:

      Das geht nicht so ganz, da ich ja selbst Radio mache und in einem UKW-Sender mit Vollprogramm arbeite (okay, ehrenamtlich, aber trotzdem) 😉

      • kat+susann sagt:

        Du könntest… wenn du wolltest.. einen anderen Sender probieren… aber wem sag ich das… du bist ja dann Profi.. ach ja.. TV… sich fremde Gschichten in den Kopf tun.. fremdausgelöste Emotionen empfinden, die nicht wären, wenn man nicht ne story sehen täte.. o.k. es gibt auch noch Dokus..
        Ich brauch den TV , wenn ich male.. als Hintergrunsrauschen… auch strange.. i know 🙂

  4. petra sagt:

    Ich gucke gerne fern – auch in die Glotze!

    • Der Emil sagt:

      Nun, ich habe mich — obwohl ich KEIN Privatfernsehen habe — in den letzten Wochen sehr oft aufgeregt über das, was da präsentiert wurde. Manchmal lief das Programm auch zur Hintergrundbeschallung. Schluß damit. Vielleicht noch die eine oder andere Sache — aber die große Kiste bleibt aus.

      Ich habe ja „mein“ Radio. Und meinen Ausblick aus dem neuten Stock.Die Unwetter ziehen seit Tagen um Halle (Saale) herum, hier hat es noch nicht geregnet.

  5. wildgans sagt:

    Viel Stille um mich rum – Künstlerpersönlichkeiten brauchen das, habe ich irgendwo gelesen. Ja, ich halte mich für so etwas – und Dich ebenso!
    Der Fernseher steht einfach da. Meiner ganz ohne Einschaltaufforderung. Bin mehr Radiohörfrau. Ärgern tut mich da nix und niemand – außer, wenn zufällig die Bergsteigermüsliwerbung kommt mit dem „Woischd, Karle…“

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