Denkicht
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Frei von Pflichten zu leben wäre so einfach: All das, was notwendigerweise getan werden muß, müßte ich einfach nur tun wollen.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 14. Mai 2016 waren der Schlaf in der Wanne und ein Kilkenny.
Tageskarte 2016-05-15: Die Zwei der Schwerter.
© 2016 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Das ist ein guter Gedanke.
Oder wir funktionieren ohne hinterfragen….. hmmmmm
Für meines fehlt mir die Einsicht in Sinnloses, für das Nichthinterfragen bin ich zu menschlich.
Wäre die Pflicht angenehm und würde dadurch zur Freude (ich ersaufe noch mal im Konjunktiv) könnte man sie als Gegebenheit oder wie Du sagst Notwendigkeit betrachten. Schöne Worte lieber Emil und frohe Pfingsten!
Ich darf auch Dinge wollen, die nicht unbedingt Freude oder angenehm sind. Nur will ich eben nicht …
Ja, frohe Pfingsten auch Dir und allen Menschen in der Stadt und auf der Welt.
Ich denke, ohne Pflicht könnte ich die Kür nicht so genießen
Grüßle sk
Daran habe ich überhaupt nicht gedacht — das würde fehlen, ja.
Die eigene Willensentscheidung anstelle des als oktroyiert Empfundenen entlastet die inneren Anstauungen von Widerwillen, das stimmt für mich auf jeden Fall.
So meinte ich das. Die Einstellung erleichtert das Handeln.
Diese Notwendigkeiten wären zu definieren. Vorgestern, im Garten, dachte ich: Wenn bloß jede und jeder so und so viel Gartenland hätte! Alle gleich viel. Wer nicht gärtnern kann, vertraut sein Stück Garten jemandem an und macht ihm im Gegenzug neue Schuhe, komponiert für ihn Musik, oder was immer.
Notwendigkeiten, die die Not wenden in Daseinsfreude.
Bei mir sind halt viele der Notwendigkeiten auch „Ichwilldasnicht“ … oder wenigstens „Ichwilldasjetztnicht“ …
Das sind diese Pflichten … Bääääh.
Höre ich da Trotz? 😉
Nein. Es ist die mir gegebene natürliche Abneigung gegen Dinge, deren Nutzen nicht natürlich gegeben ist.
Wie rauchen zum Beispiel … 😉
Ertappt …
auch wenn man etwas gerne tut – immer wieder gerne – so bleiben es doch Pflichten, die man gerne tut.
Ja. Ja, aber in meinem Kopf ist Pflicht sehr negativ belegt …
Stell dir mal vor du hättest keine Pflichten, niemand hätte Pflichten – es würde doch alles aus dem Ruder laufen…
Glaub ich nicht. Echt nicht.
Wer nicht arbeiten muß, sucht sich trotzdem etwas zu tun.
du unverbesserlicher Optimist
Würdest Du nur faul sein wollen — ewig?
nein natürlich nicht – ich übernehme auch gerne Pflichten. Wahrscheinlich bin ich viel zu pflichtbewusst.
Es geht wohl nur um einen Paradigmen-/Perspektivwechsel …