Stille trotz Sturm
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Es brodelt. Ringsum auf der Welt, auf diesem Kontinent, in diesem Staat, in dieser Stadt. In mir. Es brodelt. Blubbernd steigen Dinge nach oben, platzen, spritzen ihre Reste herum und auf mich. Ich möchte diesen Schmutz gerne abwischen, abwaschen von mir, am liebsten auch von der ganzen Stadt, von der Welt. Aber dazu bin ich nicht fähig. Ich bleibe nach außen hin sprachlos. Schweige.
Es berührt mich. Der Text, das Bild, die Musik bringen etwas in mir zum Klingen, manchmal freudig, manchmal traurig. Selten wütend. Vielleicht bin ich sogar selbst betroffen von dem, was ich da lese, sehe oder höre. Es berührt mich. Aber wenn ich Meines dazu preisgebe, gebe ich auch preis, was nicht bekanntwerden soll. Ich bleibe von außen gesehen sprachlos. Ich schweige.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 5. April 2016 waren ein Resümee, eine Erinnerung an den Montag, Getipptes.
Tageskarte 2016-04-06: Die Zehn der Schwerter.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


ich schweige ähnlich.
Aber sollten wir angesichts all dessen nicht laut werden?
Mich hindert die Angst vor der Angst, die ich haben könnte, wenn ich mich durch Nicht-Schweigen möglichen Anfeindungen aussetzte …
(Wie bescheuert das klingt. Aber sie ist wie die Höhenangst …)
ja wir sollten … ich bin wohl durch meinen job nicht objektiv. meine wahrnehmung der gesamtsituation ist vermutlich völlig verzerrt. da habe ich auch angst, falsches zu sagen…tue einfach meinen dienst und schaue, dass mein kleines umfeld in takt bleibt. ohne das könnte ich ja meinen job nicht mehr machen…
aber laut über die angst nachzudenken, so wie du es tust, das ist schon nicht mehr gänzlich stumm, oder?
es hilft mir, mich ein wenig zu ordnen, ja…