Nº 075 (2016): Voraussetzungen.

Wirklich nur dadurch?

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Das Warten kennen
Seine Fremdheit aushalten
Sehnsucht ertragen

Nur dadurch wird erfahren
Ein endlich erlebtes Glück

Ein Tanka.

 

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 14. März 2016 waren die erledigte Hausarbeit, das entsorgte Papier, der fertig vorbereitet Rechner.
 
Tageskarte 2016-03-15: Die Sieben der Stäbe.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Nº 075 (2016): Voraussetzungen.

  1. puzzleblume sagt:

    Auf freiwilliges Warten, weil eine Situation ist, wie sie ist, würde ich das anwenden. Warten fällt mir relativ leicht, wenn ich mir gewiss bin, dass die Gründe dafür arglos sind,
    Aber wenn ich eine solche Situation tatsächlich als einseitige Psycho-Inszenierung durchschaue, wende ich mich ab, sobald ich mir dessen sicher bin. Dazu kenne ich die anerzogene Anfälligkeit dafür zu gut, um jedesmal daran zu hängen, ohne die Situation genauer zu hinterfragen.
    Selbst das Glücksgefühl kann wegen solcher Altlasten ein Mängelexemplar sein, für das man sich nach deren Erkenntnis im Heute selbst entscheiden darf.

    • Der Emil sagt:

      Nein, um die Psycho-Inszenierung geht es hier nicht. Und doch fällt mir Warten schwer — kurzfristiges noch viel schwerer als langfristiges, stundenweises mehr als wochenweises.

      • puzzleblume sagt:

        Ja, das Phänomen mit der Zeit kommt mir auch so bekannt vor. Auf eine Antwort wartet es sich viel schwerer, als auf ein verabredetes oder nur erhofftes Treffen.

  2. Sofasophia sagt:

    Nicht nur dadurch, aber auch dadurch – denke ich.
    Und auch bei „endlich“ bleib ich hängen.

    (Oft wünsche ich mir ja in Liebesdingen ein „unendlich“. Aber eben. Endlich und sterblich sind unabänderlich.)

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