Wie es sich (wahrscheinlich mit Sicherheit) entwickelt
To get a Google translation use this link.
Plötzlich merke ich, daß ich gehen will: über Grenzen, über Brücken, über Wolken, über alle Konventionen hinaus. Ins Freie. Aussteigen sozusagen.
Das war – nach Jahren des “ich würde gern” und des “ich sollte vielleicht” – eine niederschmetternde Erkenntnis, in der es um den eigenen, freien Willen ging. Ist das, was ich wünsche, mir vorstellen kann, das, wovon ich träume, wirklich mein Wille, also das, was ich will?
Und wie frei bin ich im Wollen? Und im Wünschen?
Und im Träumen …
Aussteigen, um zu gehen. Gehen, um auszusteigen. Klingt nach Straßenbahn, PKW oder Linienbus. Das, womit ich ein Ziel verfolgte, verlassen, aber nicht um ziellos umherzugehen, sondern um ein neues Ziel eben nicht zu er-fahren. Oder doch zu erfahren; denn früher war fahren einfach ein Synonym für reisen.
Fehlt mir nur noch eine weitere Erkenntnis.
Daß ich gehen kann.
Aber die kommt auch noch rechtzeitig.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 09. Oktober 2015 war Nebel am Morgen, Beatlesmusik, die Eröffnung des des Werkleitz-Festivals “MoveOn”.
Tageskarte 2015-10-10: Das As der Kelche (am Abend vergessen).
© 2015 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


yesss!
*seufz*
…voran…
„Vorwärts, Kameraden: Wir müssen zurück!
Die Welt ist rund, wir greifen von hinten an!“
die erkenntnis kommt erst beim gehen, also ob du kannst. 🙂
Die andere Hälfet des „ich kann gehen“, ja. Das hier gemeinte ist eher das „ich habe alles organisiert, geordnet, erledigt — jetzt kann ich (los-)gehen …
… Ein wahrlich wahrer Text… so Mancher…schließt sich sicherlich gerne an…in Gedanken…es scheint so einfach auf den ersten Blick…dann…aber…und…und sowieso… Ein wahrlich wunderbarer Text…
… Ein Text, der Taten hervorzukitzeln in der Lage ist
Ich möchte dir gerne auf deinem Weg diesen Wegweiser mitgeben… *lächel
https://traumspruch.wordpress.com/2014/11/22/windrose/
…auf nen Kaffee… vielleicht…wenn sich Wege kreuzen…
Vielleicht … Also wenn Du mit mir zusammen das Tandem gewinnen würdest spätestens im April 2016 — was Besseres könnte mir ja für den Weg nicht passieren.
Oh, wie wunderbar das wäre.
Hast Du das Bild gemalt? (Ernsthaft gefragt, weil ich jemanden kannte, der trotz Blindheit malt.)
…ja, alle Bilder auf meinem blog habe ich gemalt – eine Art meines #blindleben 🙂
ja … Auch dieses Bild ist, wie alle Bilder auf meinem Blog, von mir selbst gemalt
Auch das ist mein #blindleben 🙂
Ich gehe für mein Leben gern. Um weg- und wieder anzukommen, und zwar von einem Ort zum gleichen.
Wenn ich diesen Weg gehe, dann um des Weges willen, um des Gehens willen.
Ich erledige seit einigen Wochen ziemlich viele Wege zu Fuß …
schön, du bleibst dran!
Als meine Mutter gestorben war, träumte ich von ihr, sie sagte, ich solle nach Australiebn gehen, die gestrandeten Delphine in Pern retten, sie sei einer davon. – Es war mir unmöglich: kleine Kinder, alleinerziehend, ergo kein Geld – reine Fantasie? Dann las ich, dass dort tatsächlich Delphine gestrandet waren, ich war fassungslos.
Gehen, wenn man einfach gehen könnte, wär es wohl einfacher!
Wenn ich einfach gehen könnte, ohne die Abhängigkeiten von diese Amt … Das wäre wirklich gut und wichtig.
Aber was dem Menschen guttut ist in diesem Staat nicht gewollt.
Du kannst wenigstens noch frei gehen.
Das ist mir nicht mehr möglich.
Bärbel
der sie das Telefon gekappt haben, aber Internet noch nicht . komisch.
Du hast andere Freihieten als ich.
Ein Rolli sagte mir mal, daß er es schlimm findet, daß ich den ganzen Tag stehen und gehen muß, wo er sitzen kann, und daß er mich bedaure.
Gehst du denn unrund?
Ein wenig. Aber wie gesagt, ich hab den Spruch von einem Rollifahrer bekommen …
Pingback: Würdewillkann (283/82) | gerelcalow
Los auf, keine Müdigkeit vorschützen – alles wird gut und die Gedanken entstehen beim gehen.