Mag doch der Winter kommen
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Und am Ende des Tages bleibt Müdigkeit,
die aus meinen Augen wallt wie ein Nebel,
die durch meine Glieder zieht wie ein Eiswind.
Kein Winterschlaf wird mir dagegen helfen,
will ich doch die schönste Zeit eines Jahres
in vollen Zügen und hellwach genießen.
Die Herbstwochen werde ich nutzen müssen,
um geistigen Winterspeck anzufuttern,
Bücher zu lesen und Musik zu hören,
verlorengeglaubten Düften zu folgen,
zu schlafen, zu essen und Wein zu trinken
und zufrieden leis vor mich hinzusummen.
Solange es nur diese Müdigkeit ist …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 13. Oktober 2014 waren erhaltene Nachrichten und eine Reihe vollständig sortierter USB-Sticks.
Tageskarte 2014-10-14: Die Zehn der Kelche.
© 2014 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Wieder so ein schöner Text,
da mag man den Winterschlaf einen Knicks machen und Farben träumen !
Nääää. Winterschlaf ist nix für mich. Da verpaß ich doch den ganzen Winter.
oh winterschlaf, er frisst mir den sommer weg … 😟
Kein Winterschlaf, nur müd genug dafür. Sommer? Ist doch schon vorbei — gibt’s nach der Frühjahrsmüdigkeit wieder
mir ist halt der frühling-sommer lieber als der herbst-winter … seufz. aber heute solls hier schön werden. dann mag ich herbst, ich schönwetterliebhaberin. 🙂
Solange es nur diese Müdigkeit ist…. Das ist die Frage. Und die Hoffnung!
Solange es nur diese Müdigkeit ist. Und selbst wenn es die andere meinte, so ist es doch gut zu wissen, daß ich zufrieden leis vor mich hinsummen kann bei einem Glas Wein, wenn ich zurückblicken sollte.
Ja. das ist es!