Was nun?

Digitales, partielles Untertauchen

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Tausendvierhundertzweiundzwanzig. Nur hier. Und ungefähr tausend überall anders verteilt. Plus Twitter, fb, halbtote Nebenblogs, diverse Communities. Wir sechs (Der Emil, Frank und vier weitere Persönlichkeiten/Avatare) sind zienlich produktiv. Jetzt wird mir die Verteilerei aber trotzdem zuviel. Nein, alles kann ich nicht zu einem zusammenfassen. Aber es wird zuviel, wie selbst hier zu merken ist; zumindest glaube ich feststellen zu können, daß es spürbar ist.

Also bleibt mir nur, den einen oder anderen Avatar in Rente zu schicken. Bei all den Überlegungen fällt mir auf, daß ich die anderen Persönlichkeiten Avatar nenne. Der Emil ist kein Avatar, der Emil bin ich.

Zwei der älteren Projekte habe ich gestern eingestampft, die Texte und Bilder gelöscht (alle nochmal lokal vorhanden). Und bei der Gelegenheit habe ich zum letzten Mal versucht, auf den Fakebock-Account zuzugreifen – geht nicht. Vielleicht gehackt. Also hab ich vorsichtshalber auch die dazugehörende Mailadresse gelöscht. Fb ist nichtmehr. Gespielt habe ich dort sowieso nie …

Ein Leben ohne den zeitfressenden Datenmoloch. Was nun?

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 6. Oktober 2014 war der klare Schnitt.
 
Tageskarte 2014-10-07: Dier Vier der Stäbe.

© 2014 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Antworten zu Was nun?

  1. irgendlink sagt:

    Eine der Schwierigkeiten, die das Netz mit seinen vielen Plattformen mit sich bringt: sich zu verzetteln. Mein Kern ist Irgendlink. Mit Twitter, Facebook Google+ und Tumblr gekoppelt. Das fördert die Reichweite vom Irgendlinkblog. Anfangs habe ich die anderen vier nur als Linkhalde verwendet, aber das geht auf Dauer nicht. Derzeit forciere ich Twitter, das m. E. am schwersten zu reitende Pferd in den sozialen Medien. Hier lernt man kurz und präzise für sowohl Menschen, als auch Algorithmen zu schreiben. Deinen Facebookaccount hättest Du doch passwortrücksetzen können und dann löschen? Ich musste kürzlich einen gehackten FB freund entfreunden, der nicht reagiert hat, als ich ihm vom Hack erzählte. Dauernd hatte er mir Sonnenbrillenspam gepostet.

  2. Sofasophia sagt:

    ich hoffe, dass du diesem blog hier die treue hältst. auf fb habe ich dich eh wenig „gesehen“. nun weiß ich auch warum … zu viel digitalität ist wirklich irritierend. ich versuche auch, mich nicht zu sehr zu verteilen. es soll ja vor allem dir dienen und spaß machen und so …

    • Der Emil sagt:

      Ich habe einige Themen sicherheits- und jugendschutzhalber schon immer an anderem Ort „behandelt“. Das hier, das bleibt. Als Feld-, Wald- und Wiesenblog, so wie es ist.

  3. Gudrun sagt:

    Du bist nicht der einzige auf Rückzug. Alles hatte seine Zeit, aber die Prioritäten ändern sich auch mal. Und dann muss man sich entscheiden.
    Lieber Emil, schick mir doch bitte mal einen Link zum Nachhören des Buchfinks. Jedesmal stehen Termine an und ich verpasse die Sendung.

    • Der Emil sagt:

      Du hast Post.

      Es haben sich nichteinmal Prioritäten geändert; ich habe nur die seit Anfang nicht wieder angefaßten Anfänge beendet/ungeschehen gemacht.

      • Gudrun sagt:

        Danke. 🙂
        Lieber Emil, ich habe noch was vergessen. Es ist gut, wenn du das öffentlich machst, was du richtig gut kannst – dein Schreiben. Es ist ja nicht nur für dich, es ist auch für andere. Manchmal kommt etwas mit Zugewinn zurück, nicht unbedingt materieller Art.
        FB ist für mich eine Marketingmaschine. Soll sie mal ruhig ihren Job machen. Nicht mehr und nicht weniger.

  4. Elvira sagt:

    Sich einfach diesem einen widmen, dem Emil mit ganzem Herzen, ungeteilt. Welche Möglichkeiten!

    • Der Emil sagt:

      Nicht ganz nur diesem einen hier, aber nur noch denen, die wirklich „leben“. Es entfällt fürderhin der vorhandene, nie zur Aktion ausreichende Druck, etwas zu tun – damit sind auch Selbstzweifel und Selbstvorwürfe hinfällig.

      Und schon das ist gut.

  5. Gabi sagt:

    Finde Deine Entscheidung gut. Manchmal muss man auch in der digitalen Welt aufräumen.
    Und ich bin sehr froh, dass Du uns hier erhalten bleibst.

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