Ein Anstoß läßt es lospurzeln
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Zerfall – Zerrfall – Zerriß – Verriß – Verfall – Zerfall – Zerrfall – Zerriß – Verriß – Verfall – Zerf… (rep. ad inf.)
Kreislauf. Auch der im Körper. Oder der der Architektur. Oder der Literatur. Oder des Films. Der Kunst. Des Lebens …
Blanke Wortassoziationskette nach der Lektüre dieses Artikels. Stundenlang im Kopf nach dem Aufschreiben. Zermatt habe ich dabei übersprungen – irgendwie; und auch Zerreißen und Verreißen kamen mir beim Notizschreiben nicht in den Sinn. Ebensowenig wie die Zerrung.
Fünf Worte wiederholbar bis in die Unendlichkeit. Fünf Unwägbarkeiten, Hindernisse, Übel.
Aber auch fünf Stellen, an denen der Teufelskreis durchbrochen werden könnte/kann. Seltsam. Ich sehe immer nur die Hindernisse. Die Lücken zwischen ihnen nehme ich viel zu selten, beinahe nie wahr. Das ist, als würde ich in einer Stadt nur Mauern, aber keine Straßen und Wege sehen. Sind die Hindernisse so blendende Gebilde? Oder: Sind die Schatten, die die Hindernisse werfen, so groß und finster, daß die Lücken zwischen den Hindernissen verschwinden, für mein Herz und meine Augen unsichtbar werden?
Zerfall – Zerrfall – Zerriß – Verriß – Verfall …
Irgendwo dazwischen liegt/steht/fehlt das entscheidende Stücklein.
Wofür, wozu?
Woher soll ich das denn wissen.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 11. August 2014 war die fertiggestellte Sendung mit dem gerade gelernten Audioeffekt.
Tageskarte 2014-08-12: Die Zwei der Schwerter.
© 2014 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


ohweh, und jetzt hast du sie mir hingeworfen … ein ball, den ich nun eine nacht lang an die wand werfe … vielleicht. wie schäfchen zählen … 🙂
„Wem die Jacke paßt …“
Ich les‘ auch nicht alle Brosamen auf, die so am Wegrand liegen. Aber die, die mich anspringen: Zerfall. Morbide Schönheit. Marodes. Lost Places. Den Wiener Zentralfriedhof tät ich gern sehen wollen
Mich wunderten die nicht aufgetauchten Worte. Und dann die nicht entdeckten Lücken. Nun bin ich gespannt …
Hm.
Ährhemm.
Ist das jetzt Blog-Mau-Mau/Blog-Tschau-Sepperl?
wer weiß … 🙂
…. ich mag solche sinnvollen Wort-Spielereien…
Hab einen gesegneten Tag.
HERZ-lichst
M.M.
Hab jetzt die „Spielerei“ lange kauen müssen, hatte das „Sprachspiel“ als Tag doch bewußt weggelassen. Dabei vergesse ich wohl, daß Spielen eine sehr ernste, sehr wichtige, nicht immer lustige Sache sind. Insofern hast Du doch Recht: Es ist eine Wort-Spielerei, sozusagen Russisch Roulette auf dem Wortfriedhof …
Hallo Emil ich grüße dich!
Nun, die *Spielerei* war keinesfalls negativ besetzt.
Spiel ist für mich was Leichtes, Luftiges, wobei sehr Schönes dabei entstehen kann.
Liebe Grüße
M.M.
Ich mag Deine Wortspielereien und Deine Gedankengänge. Ich könnte das nie so in Worte fassen.
Ich weiß, etwas abseits vom Thema. Aber weil Du in einem Kommentar den Wiener Zentralfriedhof erwähnt hast. Ich kann mir gut vorstellen, dass er Dir gefallen würde. Natürlich kenne ich ihn, aber leider immer nur aus traurigen Anlässen. Bin leider noch nie mit Kamera bewaffnet darinnen spazieren gegangen, obwohl ich das schon so lange mal vorhabe.
Wir haben noch einen interessanten, kleinen Friedhof, der Dir wahrscheinlich auch gefallen würde. Den Friedhof der Namenlosen.
http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/wien/doku/friedhof_der_namenlosen.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedhof_der_Namenlosen
Übrigens teile ich Deine Vorliebe für Alte, Verfallenes, Morbides.
LG Gabi